Energiewirt Hauke Helmers

Ein Erfolgsbeispiel aus der Praxis

Ein Schild beschattet von Pflanzen mit der Aufschrift "Familienbetrieb Helmers"

Erfolgsmodell Flexibilisierung

Die Herausforderung

Eine Biogasanlage sollte erweitert und Möglichkeiten für eine flexible Stromvermarktung gefunden werden.

Die Lösung

EWE realisierte eine Anlagen-Automatisierung sowie einen flexiblen BHKW-Betrieb nach Fahrplan.

Das Ergebnis

Hauke Helmers nimmt heute an allen lukrativen Märkten teil und erwirtschaftet damit Extra-Erlöse.

Hauke Helmers mit Frau vor seiner Biogasanlage

Energiewirt Hauke Helmers, Wiefelstede

Hauke Helmers führt einen erfolgreichen Familienbetrieb mit den beiden Standbeinen Milchviehhaltung und Biogas. Die Biogasanlage ist bereits seit 2008 an das Grüne Kraftwerk von EWE angeschlossen. 2013 führte der Weg in die Direktvermarktung und 2018 folgte schließlich der Schritt in die Flexibilisierung.

  • Direktvermarktung bei EWE seit Mai 2013

  • Eingespeiste Strommenge 2017: 4,2 GWh

  • Leistung am Hauptstandort: 1,7 MW

HERAUSFORDERUNG

Bestmögliche Erlöse erzeugen

Biogasanlagen sind variabel einsetzbar, da sie über einen Gasspeicher verfügen. Der richtige Zeitpunkt ist für die optimale Vergütung an der Börse entscheidend. Im Idealfall muss eine Biogasanlage genau dann Strom produzieren, wenn der Marktpreis hoch ist. Die Frage war nur: Wie findet man das heraus? Und welche technischen Voraussetzungen sind dafür notwendig?

LÖSUNG

Einbindung ins Grüne Kraftwerk

Ergänzend zur installierten Fernwirktechnik erfolgte eine Umrüstung aller vier Motoren der Anlage – 3 x 250 kW SCHNELL BHKWs und 1 x 999 kW MTU – für eine individuelle Start-/Stopp-Steuerung. Damit wurden alle Voraussetzungen für einen vollautomatisierten Fahrplanbetrieb geschaffen, der den Anlagenbetrieb kontinuierlich aktuellen Markterfordernissen anpasst.

ERGEBNIS

Teilnahme an allen lukrativen Märkten

Für Hauke Helmers gehört es inzwischen selbstverständlich zum Tagesgeschäft, den eigenen Strom an der Börse zu handeln. Seine Stromerlöse sind durch den flexiblen Betrieb nach individuellem Fahrplan automatisch gestiegen, ganz ohne Risiko. Allein im Jahr 2017 hat der Betrieb 4,2 GWh ins öffentliche Netz eingespeist. Da Flexibiliät in der Stromerzeugung in Zukunft vermutlich noch wichtiger wird, ist der Anlagenbetreiber für kommende Herausforderungen perfekt aufgestellt.

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Ein Mann mit Kappe und Jeanshemd, steht auf einem Feld, hält ein Smartphone in der Hand und lächelt, im Hintergrund eine PV-Anlage, Windräder und eine Biogasanlage

Direktvermarktung von Strom

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