Was bedeutet eigentlich DSL, FTTH und VoIP?
Damit Sie jederzeit den Überblick behalten, wenn es um die Digitalisierung von Schulen geht, haben wir die wichtigsten Fachbegriffe rund um das Thema Internet-Anschlüsse verständlich erklärt. Sie sollen ja verstehen, was Ihnen angeboten wird.
Weit verbreitet, aber hauptsächlich für den Privatgebrauch sinnvoll
DSL steht für „High Speed Digital Subscriber Line“ und beschreibt Anschlüsse, die Daten als elektrische Signale über Kupferkabel übertragen. DSL ist weit verbreitet, aber mit bis zu 16 Mbit/s im Download und 1 Mbit/s im Upload relativ langsam.
Wenn ein Provider Ihnen Download-Geschwindigkeiten von 25 bis 100 Mbit/s anbietet, dann steckt dahinter ein VDSL-Anschluss. VDSL steht für „Very High Speed Digital Subscriber Line“. VDSL ist stabiler als DSL und bietet auch einen schnellen Upstream von bis zu 10 MBit/s – das Zehnfache der klassischen DSL-Leitung.
Der Einstieg in die Welt des Highspeed-Internets
FTTH bedeutet „Fiber to the home“, also „Glasfaser bis ins Haus“. Hier ist auch die Leitung vom Kabelverzweigerkasten ins Gebäude aus Glasfaser. Man spricht auch von der letzten Meile. Dies erlaubt heute Datenraten von 1 Gbit/s. Klingt super? Für Homeschooling und Online-Recherchen zu Hause schon. Denn FTTH-Anschlüsse sind auf die Bedürfnisse von Privathaushalten zugeschnitten. Aber weniger für Schulen. Die sind dagegen in ihren Anforderungen eher mit Wirtschaftsunternehmen vergleichbar: Denn es wollen nicht ein, zwei oder fünf Nutzende gleichzeitig auf Highspeed-Anwendungen zugreifen, sondern 10, 20 oder 100. Die Lösung heißt in diesem Fall: Glasfaser-Direktanbindung.
Unbegrenzte Möglichkeiten mit der Glasfaser-Direktanbindung
Die schnellste Internet-Anbindung in Niedersachsen
Dabei handelt es sich um die schnellste, sicherste und stabilste Internet-Option für Schulen. Verfügbar ist sie nahezu überall in Niedersachsen. Technisch gesehen wird eine exklusive Leitung zu unserem Glasfaser-Backbone verlegt. Unserer Hauptader für schnelles Internet. Das ermöglicht einen Datenaustausch von bis zu 10 Gbit/s – je nachdem, welches Übertragungsvolumen Ihre Schule benötigt. In diesen Profi-Paketen sind Wartung und Service inklusive.
Der EWE-Backbone: das Tor zum Highspeed-Netz
Der Glasfaser-Backbone von EWE ist das Rückgrat unserer Internet-Versorgung für den Nordwesten. Von diesem Backbone zweigen zum einen die Leitungen ab, mit denen wir im Rahmen des Breitband-Ausbaus immer mehr Wohngebiete im Nordwesten versorgen. Und an dieses Backbone schließen wir mit so genannten Glasfaser-Direktanbindungen auch alle Schulen mit besonders hohen Anforderungen an. Unser wachsendes Glasfaser-Netz ist bereits jetzt so dicht, dass wir an praktisch jedem Schulstandort mit vergleichsweise überschaubarem Tiefbauaufwand eine Leitung zu unserem Backbone ziehen können.
Der Telefonanschluss. ISDN geht, VoIP kommt
Der Telefonanschluss läuft in vielen Schulen noch auf ISDN und meistens einer analogen Telefonanlage. Die ISDN- Anschlusstechnik ist aber ein Auslaufmodell und wird in ganz Deutschland abgeschaltet. An die Stelle von ISDN tritt Voice over IP (VoIP), also das Telefonieren über Internetleitungen: Sprache wird digitalisiert und als Datenpakete verschickt – genau wie E-Mails, Downloads oder jede andere Internetanwendung. VoIP ist kostengünstiger als die konventionellen Leitungen mit den klassischen, analogen Telefonanlagen und bietet darüber hinaus viele zusätzliche Funktionen.
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