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Ein Mann vor einem Notebook, "in der Luft" verbundene Ordner-Icons

Ist Digitalisierung sicher?

Schulen arbeiten mit sensiblen Daten. Diese zu schützen ist eine Herausforderung.

IT-Sicherheit wird von Tag zu Tag ­wichtiger

Um es sehr freundlich auszudrücken: In Sachen IT-Sicherheit sind Schulnetze eine echte Herausforderung. Auf der einen Seite Hunderte von Schulkindern, die auf schuleigenen oder mitgebrachten Laptops und Smartphones online gehen. Auf der anderen Seite hoch sensible Daten wie Personalpläne oder Zeugnisse, die unbedingt geschützt werden müssen. Aber digitale Bildung ist wichtig. Daher sehen wir es als unsere Aufgabe, beim Gefahrenmanagement all diese Faktoren und alle potenziellen Sicherheitslücken für Cyberkriminelle zu erkennen und zu schließen.

Alle wichtigen Komponenten eines sicheren Schulnetzwerks

Der äußere Ring: die Firewall

Die Managed Firewall überwacht den Datenverkehr und sucht laufend nach verdächtigen Spuren im Netz. Sie sorgt auch dafür, dass aus einem Schulnetz heraus keine betrügerischen Webseiten, bedenklichen Inhalte oder verseuchten E-Mail-Anhänge aufgerufen werden können. 

Die Regeln, nach denen die Firewall aktiv wird, erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen. Wir bauen genau die Brandmauer, die Ihre Schule braucht. Zusätzlich halten wir diese Schutzmauer in Schuss – durch dauerhafte Überwachung und regelmäßige Wartung. Rund um die Uhr. 24 Stunden am Tag. Sieben Tage die Woche. 365 Tage im Jahr.

Eine Person im dunklen Hoodie bedient einen Laptop, auf dem binäre Zahlenreihen zu sehen sind.

Immunsystem: der zentrale Virenscanner

Als Teil der digitalen Schutzvorkehrungen richten wir in jedem Schulnetz auch einen zentralen Virenscanner ein. Er untersucht alle Dateien, die über Downloads, Datenträger oder E-Mails hereinkommen, auf Viren, Trojaner und andere Bedrohungen. Und weil von denen ständig neue entdeckt werden, versorgen wir diesen Virenscanner regelmäßig mit Updates. Übrigens: Sie sollten zusätzlich darauf bestehen, dass auf allen Endgeräten in Ihren Schulnetzen ein aktueller Virenschutz installiert ist – vor allem auf denen, die Lernende und Lehrende von zu Hause mitbringen. Wir beraten Sie hierzu gerne.

Eine Viruswarnung auf einem Bildschirm

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Zusatzschutz: Sicherheit aller Endgeräte

Ergänzend zur Absicherung der zentralen IT-Infrastruktur durch einen Virenscanner braucht es für den ganzheitlichen Schutz auch eine Antiviruslösung für jedes Endgerät, das sich im Schulnetz anmeldet. Wir nennen das Endpoint Protection. Empfohlen wird eine umfassende, effiziente und leicht administrierbare Absicherung aller eingesetzten Computer, Laptops, Smartphones und Tablets. Ganz gleich, ob mit Windows-, Mac- oder Linux-Betriebssystem.

Ein gesperrter Computer

Von zu Hause aus arbeiten: das VPN 

Fernunterricht und Homeoffice sind zwischenzeitlich fester Bestandteil des Schulalltags – also müssen sich Lehrkräfte sicher von zu Hause aus mit dem Schulnetz verbinden können. Dafür statten wir Schulnetze mit einem virtuellen privaten Netzwerk oder „Virtual Private Network“ (VPN) aus. Mithilfe einer VPN-Client-Software auf dem Laptop stellen Lehrkräfte eine verschlüsselte Verbindung zum Schulnetz her. Sie können dann genau so arbeiten, als säßen sie in der Schule. 

Auch für Schulen, die über mehrere Standorte verteilt sind, bieten wir verschlüsselte Leitungen an - egal, wie weit die Standorte voneinander entfernt sind.

Eine Lehrerin gibt an einer Tafel Matheunterricht, davor ihr Laptop

Saubere Trennung: Verwaltungsnetz und pädagogisches Netz

Digital ist heute nicht nur der Unterricht, sondern auch die Verwaltung: Sie pflegt auf dem Schulserver Personal- und Urlaubspläne, speichert Prüfungsergebnisse und Zeugnisse. Um diese vertraulichen Inhalte zu schützen, sollte die Verwaltung ein eigenes Netz haben, das komplett getrennt ist vom pädagogischen Netz für den Unterricht. Besonders sicher ist es, wenn das Verwaltungsnetz gar kein WLAN besitzt und der Zugriff nur per Netzwerkkabel möglich ist.

Bei großen Schulen kann es sich lohnen, diese beiden Netze physisch zu trennen – sie teilen dann also keine Hardware. Bei kleineren Schulen reicht eine virtuelle Trennung. Hier erkennen die Netzwerkgeräte, zu welchem Netzwerk ein Datenpaket gehört, und halten diese sauber voneinander getrennt. Das ist genauso sicher und spart Kosten.

Digitalunterricht mit jungen Menschen

Ausfallsicher: Rechenzentrum, Redundanz und Back-ups

Wenn der Rechner abstürzt und die ungesicherte Word-Datei verloren geht, ist das ärgerlich. Wenn der Schulserver ausfällt, kann das eine Katastrophe sein. Denn je mehr wir den Unterricht digitalisieren, desto abhängiger sind wir davon, dass die Schul-IT immer funktioniert.

Ein sicherer Ort für die Technik

Um den Schulserver bestmöglich zu schützen, können wir ihn in unserem TÜV-zertifizierten Hochsicherheitsrechenzentrum aufstellen. Es hat einen eigenen Wachschutz, eine mehrfach abgesicherte eigene Stromversorgung und liegt hochwassergeschützt am höchsten Punkt in Oldenburg. Und weil unser Rechenzentrum das Herzstück unserer gesamten Internet-Infrastruktur ist, sitzt der Schulserver direkt an der Bandbreiten-Quelle.

Ein Raum mit Servern

Doppelt hält besser

Auch im Schulnetz achten wir bei kritischen Netzwerkbauteilen darauf, dass sie doppelt vorhanden (redundant) sind, damit bei Ausfall immer ein Ersatz verfügbar ist. Für Schulen mit besonders hohen Ansprüchen bieten wir auch eine redundante Datenleitung an: Selbst, wenn ein abgelenkter Baggerfahrer das Internetkabel kappt, funktioniert noch immer die Zweitleitung.

Rote und blaue Kabel an einem Switch

Wer nicht sichert, handelt fahrlässig

Sicherheitskopie, Sicherheitskopie, Sicherheitskopie: Dieses Mantra gilt nicht nur für die tägliche Arbeit, sondern auch für das Schulnetz. Viele Trojaner zielen darauf ab, Daten in einem Netzwerk zu sperren, um sie erst nach der Zahlung von Lösegeld wieder freizugeben. Wir helfen unseren Kunden, eine passende Backup-Lösung für den Schulserver zu finden. Damit können auch im schlimmsten Fall Daten schnell und vollständig wiederhergestellt werden.

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