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Managed Services

Outsourcing für mehr IT-Sicherheit

EWE business Magazin / IT-Security / Managed Services
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Kommunen
28.02.2022  9 Min.
Autor: Team EWE business

Professionelle Hilfe bei wachsender Komplexität, steigenden Kosten und Fachkräftemangel

Bei der Zusammenarbeit geht es um klare Servicedefinition, größtmögliche Flexibilität und maximale Kostentransparenz.

Die zunehmende Komplexität in der IT stellt für viele Unternehmen eine große Herausforderung dar. Zugekaufte Unterstützung – sogenannte Managed Services – können eine Lösung sein. Dabei geht es meist um die Auslagerung von konkreten Aufgaben und Teilbereichen der IT an einen Spezialisten wie EWE. Vor allem, wenn es um geschäftskritische Projekte und Bereiche geht. Wir zeigen, welche Lösungen gemanagt werden können, welche Vorteile sich daraus ergeben und anhand welcher Merkmale sie einen geeigneten Partner finden.

 

Was genau ist ein Managed Service?

Wenn man von Managed Services spricht, sind eine ganze Reihe von IT-Leistungen gemeint, die an einen externen Partner vergeben werden. Beispielsweise die Überwachung, Verwaltung und Pflege von Netzwerken, das Arbeiten in einer Cloud oder Teilbereiche der IT-Sicherheit. Die meisten Aufgaben können remote erfolgen. Der Vorteil dabei ist: Nur bestimmte und vor allem konkret definierte Leistungen werden vom Partner eingekauft. Somit bleibt – im Gegensatz zum vollständigen Outsourcing – die Infrastruktur und die Kontrolle über die eigene IT in der Hand des Unternehmens.

 

Auch für kleinere Unternehmen können Managed Services den Alltag vereinfachen, beispielsweise beim Webhosting des eigenen Online-Shops. (Bild: Westend61 / Getty Images)

 

Gängige Leistungen, die an einen qualifizierten Partner vergeben werden können

„Mist, ich habe das Sicherheits-Update vergessen!“ Schnell kann so eine Unvorsichtigkeit zu einem Schaden für das eigene Unternehmen führen. Denn Cyberkriminelle sind kreativ und nutzen kleine Lücken im System schamlos aus. In welchen Bereichen externe Partner u.a. unterstützen können, zeigen wir hier:

 

IT-Sicherheit: Wenn es um die IT-Sicherheit geht, sollte man nichts dem Zufall überlassen. Denn die Gefahren aus dem Netz sind groß. Und täglich kommen neue hinzu. Egal ob die Firewall, ein DDoS-Schutz oder E-Mail-Sicherheit: Wer mit einem Managed-Service-Vertrag klug auslagert, ist immer auf dem neuesten Stand der Technik und optimal vor Cyberangriffen geschützt.

 

Cloud-Telefonie: Softwarebasierte Telefonie bedeutet eigentlich nichts anderes als Kommunizieren ohne physische Telefonanlage. Lediglich Kopfhörer in das Endgerät einstecken uns los geht‘s. Läuft somit alles über das Internet. Die teure und komplexe Telefonanlage kann man sich also sparen. Denn die steht in einem zertifizierten Rechenzentrun und wird mit dem Managed-Service-Vertrag rund um die Uhr überwacht. Und auch vor Hackerangriffen geschützt.

 

Rechenzentren: Ein Ort, in dem Server und Speicher bestens geschützt sind. Und vor allem auch bleiben. Mit einem Managed-Service-Vertrag behalten Sie immer die Kontrolle auf Ihre Systeme und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können von überall verlässlich auf die Unternehmensdaten, Programme und Dienste zugreifen.

 

Webhosting: Jeder Online-Shop und jede Firmen-Homepage braucht ein sicheres Zuhause im World Wide Web. Mit einem Managed-Service-Vertrag wird dafür gesorgt, dass die Internetpräsenz verlässlich zu erreichen ist.

 

Update- und Patch-Management: Alle Softwareprogramme ihres Unternehmens werden vom Partner fortwährend auf dem neuesten Stand gehalten.

 

Weitere IT-Dienstleistungen, die von Managed-Services-Partnern übernommen werden können: Je nach Relevanz und Bedarf kann die Auslagerung von Cloud Computing, Backup-Services oder Storage-Services eine echte Hilfe für Ihr Unternehmen sein. Und für mehr Flexibilität, Agilität und Sicherheit sorgen.

 

Beim sinnvollen Outsourcing von IT-Dienstleistungen können sich die eigenen IT-Spezialisten verstärkt ihrem Kerngeschäft widmen. (Bild: Tom Werner / Stone / Getty Images)

 

Vorteile durch Managed Services

Mehr Know-how, mehr Sicherheit: Der Schutz vor Cyberangriffen verlangt ein hohes Maß an Expertise, Rechenleistung und leistungsfähiger Software. Denn nur so können Angriffe auf Ihre Firmen-Infrastruktur wirklich verhindert werden. Ein Managed-Service-Partner verfügt über ausreichend Erfahrung, eine leistungsfähige IT-Infrastruktur auf dem aktuellen Stand der Technik und modernste Softwarelösungen.

 

Spezialisten: Viele Unternehmen haben Schwierigkeiten, gut ausgebildete IT-Fachkräfte zu finden. Mit Managed Services umgehen Sie dieses Problem, denn Sie haben stets Zugriff auf einen Pool von hochqualifizierten Spezialisten bei Ihrem Managed Services Provider.

 

Fokussierung: Für viele IT-Routinearbeiten wie Back-ups oder das Aufspielen von Updates sind Ihre IT-Kolleginnen und -Kollegen oft für viele Stunden oder teilweise Tage beschäftigt. Die Auslagerung solcher Aufgaben sorgt dafür, dass sich Ihre Spezialisten wieder auf ihr Kerngeschäft fokussieren können.

 

Maximale Ausfallsicherheit: Treten in ihrem Firmennetzwerk Probleme auf, kommt es auf jede Sekunde an. Denn ein Stillstand des Netzwerkes kann schnell teuer werden. Deshalb sorgen Managed-Services-Partner dafür, dass Ihr System immer verlässlich läuft. Mit hochverfügbaren, sicheren und komplexen IT- und Speichersystemen und einer Rund-um-die-Uhr-Überwachung.

 

Volle Kostenkontrolle: Für Managed Services zahlen Unternehmen einen monatlichen Festpreis. Einzelne Services lassen sich einfach hinzubuchen oder kündigen. Investitionen in Hardware oder in die Schulung von Personal fallen mit Managed Services weg. IT-Kosten werden planbar und die IT-Infrastruktur skalierbar.

 

Die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit: Das Service Level Agreement

Das Service-Level-Agreement (SLA) ist im Grunde die schriftliche Vereinbarung zwischen einem Unternehmen und dem Anbieter einer Managed Services-Leistung. Sie definiert Leistungen rund um die IT-Sicherheit, Internetverbindung und -telefonie. Ein Großteil der einzelnen Bausteine ist individuell skalierbar. Zu den wichtigsten Bestandteilen einer SLA für Internet und Telefonie zählt die Verfügbarkeit. Diese wird mit einem Durchschnittswert bezogen auf ein Kalenderjahr angegeben und liegt meist zwischen 98 und 99,9 Prozent. Des Weiteren regelt sie die automatische Durchführung von Netzwerk-Updates, die Erreichbarkeit im Fall einer Störung sowie die Reaktionszeit, in der eine Störung durch geschultes Servicepersonal behoben wird. Ebenso werden Zeitfenster definiert, in denen Wartung und Updates stattfinden sollen und wie lange die Vereinbarung gilt. Und um Missverständnisse vorzubeugen, grenzt ein SLA genau ab, welche Aufgaben beim Unternehmen liegen und welche beim Managed-Service-Provider. So erspart man sich spätere Überraschungen mit nicht kalkulierten Folgekosten.

Welche Leistungen bietet EWE rund um Managed Services?

Erfahren Sie mehr über unsere Produkte und Dienstleistungen und lassen sich gerne von uns beraten.

Frau guckt auf Bildschirm, auf dem eine Verschlüsselung die Managed Firewall symbolisiert

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Wir managen Ihre Firewall und schützen Sie so effektiv gegen Cyberangriffe.

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