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Einfallstor Homeoffice

Warum die IT-Sicherheit leidet

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IT-Security
Digitalisierung
12.11.2021  4 Min.
Autor: EWE business Redaktion

IT-Sicherheit wird beim Arbeiten zu Hause oft unterschätzt – mit schweren Folgen

Schwache Passwörter, keine sicheren Verbindungen und einfache Authentifizierungen dienen als Einfallstore für Cyberkriminelle

Vor zwei Jahren hätte niemand gedacht, dass sich die Arbeitswelt so schnell verändern kann, wie sie es in den letzten 18 Monaten getan hat. Heute wissen wir, dass Homeoffice funktioniert und vor allem: dass es in vielen Bereichen bleiben wird. Denn Homeoffice bietet Vorteile für Arbeitnehmer und für Arbeitgeber. Es verbessert beispielsweise die eigene Work-Life-Balance durch wegfallende Pendelzeiten, steigert die Qualität durch mehr Fokussierung und macht den Arbeitgeber bei der Personalsuche attraktiver.

 

Es gibt aber auch eine Kehrseite der Medaille. Cyberkriminelle haben in der Pandemie erkannt, dass das Arbeiten aus dem Homeoffice viele Sicherheitslücken aufweist und entsprechend dieses Einfallstor gezielt genutzt. Daher ist es wichtig, beim Thema Homeoffice ganz besonders auf IT-Sicherheit zu achten. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen haben laut einer aktuellen Studie des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) besonders Nachholbedarf.

 

So sorgen Sie für sicheres Arbeiten im Homeoffice:

 

Komplexer Passwortschutz aller Geräte

Sämtliche Geräte, die für das Arbeiten zu Hause wichtig sind, sollten mit einem komplexen Passwort ausgestattet sein. Das gilt für Endgeräte wie Laptop und Tablet ebenso wie für den privaten WLAN-Router.

 

Verschlüsselte Kommunikationswege (VPN)

Lassen Sie ein Virtual Private Network (VPN) von IT-Experten einrichten. Nur über diese gesicherte Verbindung sollten Endgeräte auf das Firmennetzwerk zugreifen.

 

Endgeräteschutz

Schützen Sie Firmendaten durch einen Rundum- Schutz sämtlicher Endgeräte. Dieser sollte idealerweise Sicherheitsprogramme wie einen professionellen Anti-Viren-Schutz, einen Diebstahlschutz und eine separate Festplattenverschlüsselung beinhalten.

 

Aktuelle IT-Anwendungen

Alte Betriebssysteme stellen ein hohes Sicherheitsrisiko dar. Daher sollten Sie darauf achten, dass Betriebssysteme, Webanwendungen und verwendete Apps auf dem aktuellen Stand sind. Und durch regelmäßige Updates auch immer bleiben.

 

Bild: Pekic / E+ / Getty Images

 

Multifaktor-Authentifizierung

Schaffen Sie mehrere Zugangshürden. Denn mehr bedeutet beim Schutz der eigenen Daten vor allem Sicherheit. Eine Multifaktor-Authentifizierung heißt, dass man unterschiedliche Authentifizierungen vor dem Arbeiten vornehmen muss. Beispielsweise die Eingabe eines Passworts in Verbindung mit einem PIN oder dem Einscannen eines Fingerabdrucks.

 

Und sensibilisieren Sie Mitarbeitende

Stärken Sie das Sicherheitsbewusstsein Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch Fortbildungen, E-Learnings und Simulationen unter Realbedingungen. Geben Sie verbindliche Richtlinien für das Arbeiten im Homeoffice vor. Und sorgen Sie dafür, dass alle Mitarbeitenden die Maschen und Tricks der Cyberkriminellen kennen und über Methoden des Social Engineering bestens informiert sind.

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