In einem Besprechungsraum sitzen Frauen und Männer und nehmen an einer Videokonferenz mit einem Kollegen teil.
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Videokonferenzen

Tipps und Tricks für maximale Sicherheit bei der Videotelefonie

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Glasfaser/Internet
30.06.2022  3 Min.
Autor: Team EWE business

Sichere Videokonferenzen: keine Chance für Hacker

Sorgen Sie dafür, dass Ihr Austausch mit Kolleginnen und Kollegen nicht zum Albtraum wird

Videokonferenzen sind in unserem heutigen Berufsalltag nicht mehr wegzudenken. Aber sind sie auch sicher? „Sind sie! Aber nur, wenn man die wichtigsten Spielregeln befolgt. Dazu zählen sowohl organisatorische Grundregeln als auch technische Grundvoraussetzungen. In unserem Artikel stellen wir einfache Tipps vor, wie Videokonferenzen sicher sind und nicht zum Sicherheits-Albtraum für Ihr Unternehmen werden.

 

Acht organisatorische Tipps, wie Sie ihre Videokonferenz absichern

Mit diesen einfachen, organisatorischen Tipps können Sie sich vor dem unerwünschten Zuhören oder Mitschneiden Ihrer Videokonferenz durch Cyberkriminelle schützen.

 

  1. Ein Videokonferenz-Anbieter für alle
    Stellen Sie zentralseitig einen Videokonferenz-Anbieter zur Verfügung und schulen Sie Ihre Mitarbeitenden im Umgang mit diesem Tool. Jeder unüberwachte Download eines zusätzlichen Programms sorgt für eine weitere Gefahrenquelle der eigenen IT-Sicherheit.
  2. Starke Verschlüsselung
    Wählen Sie eine Lösung, die alle Sprach- und Videokonversationen, Dateiübertragungen oder Nachrichten stark verschlüsselt.
  3. Regelmäßige Updates
    Sorgen sie mit regelmäßigen Updates dafür, dass die verwendete Software immer auf dem neuesten Stand ist.
  4. Individuelles Teilnehmermanagement
    Vertrauen Sie auf ein Tool, bei dem der Moderator ganz genau überwachen kann, wer an der Konferenz teilnimmt.
  5. Meeting-ID und Passwort
    Planen Sie sichere Videokonferenzen, indem Sie Meeting-ID und ein Passwort an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschicken.
  6. Kein freier Zugriff von externen Teilnehmenden
    Richten Sie Ihre Videokonferenzen so ein, dass externe Teilnehmerinnen und Teilnehmer einzeln zugelassen werden müssen.
  7. Videokonferenz schließen
    Lassen Sie vom Organisator die Videokonferenz schließen, sobald alle Teilnehmenden beigetreten sind. So können Sie sich vor unerwünschten Zuhörern schützen.
  8. Keine Regeltermine mit identischen Zugangsdaten
    Vermeiden Sie wöchentlich oder sogar täglich wiederkehrende Regeltermine mit den identischen Zugangsdaten.

 

Ein junger Mann sitzt im Homeoffice vor einem Bildschirm und nimmt an einer Videokonferenz teil. Auf dem Monitor sind Kolleginnen und Kollegen zu sehen.
Videokonferenzen aus dem Homeoffice stellen ein hohes Risiko für die IT-Sicherheit von Unternehmen dar (Bild: Alistair Berg / DigitalVision / Getty Images).

 

Technikempfehlung: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Nicht jedes Videokonferenz-System ist wirklich sicher. Vertrauen Sie daher ausschließlich auf ein Videokonferenz-System, dass auf Basis einer sogenannten Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (im Englischen: End-to-End Encryption, E2EE) arbeitet. Dabei geht es genau um das, was der Name vermuten lässt. Beide eingesetzten Endgeräte werden geschützt. Das können Laptops sein, Smartphones oder auch komplexe Übertragungssysteme in Meetingräumen. Das ausgehende Signal wird am Sender-Gerät verschlüsselt. Am Empfänger-Gerät wird das Signal wieder entschlüsselt. So kann die Übertragung nicht von unbefugten Dritten abgehört, mitgeschnitten oder kopiert werden. Die Daten sind also auf dem kompletten Weg vor Cyberkriminellen geschützt.

 

Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeitenden auf Achtsamkeit im Homeoffice

Appellieren Sie an alle Mitarbeitenden, die IT-Sicherheit des heimischen WLAN-Netzes vor der Verbindung mit Ihrem Unternehmensnetzwerk zu stärken – indem sie ein sicheres WLAN-Passwort auswählen und ausschließlich über eine VPN-Verbindung auf die Unternehmensinfrastruktur zugreifen. Das reduziert die Gefahr, dass Cyberkriminelle eine Videokonferenz aus dem Homeoffice als Einfallstor nutzen. Und sorgen Sie dafür, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Hause ausschließlich firmeneigene Laptops nutzen, die mit mindestens einer 2-Faktor-Authentifizierung gesichert sind.

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