Die Managed Firewall

Das Fundament Ihrer IT-Sicherheit

Eine Person arbeitet an Laptop und Handy, nur die Hände sind zu sehen, im Vordergrund stilisierte IT-Prozesse mit Linien und Zahlen

Letzte Aktualisierung:

02.08.2023

6 Minuten

Die Managed Firewall: Ihr Schlüssel zu mehr IT-Sicherheit und weniger Aufwand

Cyberbedrohung zählen auch im Jahre 2026 zu den größten Risiken für Unternehmen. Allein im letzten Jahr entstand der deutschen Wirtschaft durch Cyberattacken rund 202,4 Milliarden Euro Schaden (Quelle. Bitkom). Das Bundeskriminalamt schätzt die Bedrohungslage für Unternehmen ebenfalls als „anhaltend hoch“ ein und warnt davor, dass zunehmend kleine und mittlere Unternehmen ins Visier von Cyberkriminellen geraten, da sie vermeintlich weniger gut geschützt sind.

Oft trifft diese Annahme auch zu. Viele KMUs verfügen nicht über ausreichend Ressourcen, um dauerhaft eine hohe IT-Sicherheit aufrechtzuerhalten. Moderne Technologien wie künstliche Intelligenz sorgen dafür, dass die Unternehmen nicht mehr mithalten können und Ihre IT-Abteilungen überlastet sind. Verstärkt wird diese Entwicklung durch den Fachkräftemangel, der gerade im IT-Bereich besonders stark ausgeprägt ist.

Viele Unternehmen setzen daher bereits auf sogenannte Managed Services, bei denen dedizierte Aufgaben der IT-Sicherheit an einen externen Dienstleister ausgelagert werden. In unserem Artikel widmen wir uns dem Kernstück der meisten IT-Sicherheitsstrategien: der Firewall. Wir zeigen Ihnen, wie eine Managed Firewall funktioniert, wie sie die IT-Sicherheit verbessert, das IT-Team entlastet und für welche Unternehmen sie sich eignet.

Sie haben Fragen rund um die Managed Firewall?

Was genau ist eine Managed Firewall und welche Technologien stecken dahinter?

Bei einer Managed-Firewall-Lösung übernimmt ein vertrauenswürdiges Partnerunternehmen den Betrieb, die Überwachung, die Wartung und die kontinuierliche Optimierung der Firewall. Die zentrale Aufgabe der Firewall, den Datenverkehr zwischen den internen IT-Systemen und allen externen Netzwerken – insbesondere dem Internet – zu überwachen, zu filtern und zu steuern, bleibt unverändert. Der Dienstleister unterstützt dabei in der Regel zunächst bei der grundlegenden Konfiguration der Firewall und der Definition von Regeln, welche Verbindungen erlaubt sind oder blockiert werden. Im laufenden Betrieb übernimmt der Managed Firewall Provider dann die regelmäßigen Softwareupdates, führt Regelanpassungen durch, erkennt und blockiert potenzielle Gefahren und liefert Ihnen eine zuverlässige Dokumentation. So werden Ihre Netzwerke und Systeme vor unbefugtem Zugriff, Schadsoftware und anderen Cyberangriffen geschützt. Gleichzeitig können Sie Ihren Mitarbeitenden so ein sicheres Arbeiten remote oder im Home-Office ermöglichen.

Bei einer Managed Firewall handelt es sich meist um eine Next-Generation-Firewall (kurz: NGFW), die mit modernen Technologien, wie Deep Packet Inspection (DPI), Intrusion-Prevention/Detection-Systemen (IPS/IDS), Application Control, Content- und Webfiltern, Advanced Threat Protection (ATP) und VPN-Möglichkeiten arbeitet. Im Folgenden erklären wir Ihnen diese Begriffe genauer.

Kernfunktionen im Detail: Von NGFW bis VPN

Next-Generation-Firewall (NGFW): Eine klassische Firewall filtert vor allem Ports und IP-Adressen. Eine Next-Generation-Firewall hingegen kombiniert mehrere Sicherheitsfunktionen in einer zentralen Plattform. Sie schützt so besser vor unautorisiertem Zugriff auf Ihr Unternehmensnetzwerk, indem sie zum Beispiel erkennt, wenn klassische Firewall-Regeln über dynamische Ports oder verschleierte Protokolle umgangen werden sollen, und verhindert die unkontrollierte Nutzung von Cloud- und Webanwendungen. So erhalten Sie einen ganzheitlichen, transparenten Schutz auf Netzwerk-, Anwendungs- und Inhaltsebene, der mit herkömmlichen Firewalls nicht zu erreichen ist.

Deep Packet Inspection (DPI): Hierbei werden nicht nur der Absender, der Empfänger und der genutzte Port von Datenpaketen analysiert, sondern auch deren tatsächlicher Inhalt. Angriffe, Schadcode oder andere unerwünschte Inhalte werden somit auch dann erkannt, wenn sie sich im „legitimen“ Datenverkehr verstecken. Das erhöht Ihre Sicherheit deutlich, ohne Ihren normalen Geschäftsbetrieb zu beeinträchtigen.

Intrusion Detection/Intrusion Prevention System (IDS/IPS): ID-Systeme erkennen verdächtige Aktivitäten und Angriffe in Ihrem Netzwerk, wie Brute-Force-Angriffe oder Scan-Aktivitäten. Sie suchen nach bekannten Angriffsmustern und schützen vor der Ausnutzung von Sicherheitslücken. IP-Systeme gehen noch einen Schritt weiter und blockieren diese Angriffe automatisch in Echtzeit. So können Sicherheitsvorfälle frühzeitig erkannt und idealerweise gestoppt werden, bevor ein Schaden entsteht. Das reduziert Ihre Ausfallzeiten und minimiert das Risiko erfolgreicher Cyberangriffe.

Application Control: Application Control identifiziert und steuert Anwendungen wie Cloud-Dienste, Social Media und digitale Collaboration-Tools in Ihrem Netzwerk. Damit können Sie exakt festlegen, welche Anwendungen erlaubt, eingeschränkt oder blockiert werden. Sie verhindern so die Nutzung nicht genehmigter Anwendungen (sog. Schatten-IT), minimieren Risiken durch unsichere oder veraltete Anwendungen und verhindern einen Datenabfluss an nicht autorisierte Dienste. Sie erhöhen Ihre Sicherheit, indem Sie die Kontrolle darüber behalten, welche Anwendungen in Ihrem Unternehmen genutzt werden – unabhängig davon, wie diese technisch kommunizieren.

VPN-Möglichkeiten (IPSec, SSL-VPN): Virtual Private Networks (VPNs) ermöglichen sichere, verschlüsselte Verbindungen über öffentliche Netze (i.d.R. das Internet). IPSec-VPNs stellen sichere Standort-zu-Standort-Verbindungen her, während SSL-VPNs den sicheren Zugang auf das Firmennetzwerk remote oder aus dem Home-Office erlauben. So bleiben Ihre sensiblen Firmendaten auch außerhalb des Firmennetzwerks geschützt.

Content- und Webfilter: Web- und Contentfilter kontrollieren, welche Webseiten und Inhalte von Ihren Mitarbeitenden aufgerufen werden dürfen. Sie können beispielsweise verhindern, dass Malware- oder Phishing-Webseiten, infizierte Werbeinhalte und andere rechtlich oder inhaltlich problematische Seiten aufgerufen werden. Gefährliche Inhalte werden somit blockiert, bevor sie Schaden anrichten können. Ihr Risiko für Malware sinkt und Sie können die Internetnutzung in Ihrem Unternehmen besser steuern.

Advanced Threat Protection (ATP): ATP erkennt komplexe, gezielte und bisher unbekannte Angriffe unter anderem durch Verhaltensanalysen, Sandboxing und Threat-Intelligence-Daten. So sind Sie besser vor Zero-Day-Exploits, Ransomware und gezielten Schadkampagnen geschützt, selbst wenn die Cyberkriminellen nicht auf bekannte Angriffsmuster setzen.

Zero-Trust-Ansatz: Der Zero-Trust-Ansatz folgt dem Prinzip „Vertraue niemandem, überprüfe alles“. Jeder Zugriff auf und in Ihrem Netzwerk wird dabei kontinuierlich geprüft – egal ob er von intern oder extern kommt. So bleiben Ihre kritischen Systeme selbst dann geschützt, wenn einzelne Geräte oder Zugangsdaten kompromittiert wurden. Im Falle eines erfolgreichen Angriffs kann der entstehende Schaden eingedämmt und eine Ausbreitung verhindert werden.

Die Herausforderungen des Firewall-Managements im Unternehmensalltag

Die Firewall ist in der Regel das Kernstück Ihrer IT-Sicherheitsinfrastruktur. Sie ist ein Bollwerk gegen unbefugten Zugriff. Anders als eine Mauer, muss sie jedoch nicht nur alle paar Jahre ausgebessert, sondern durchgehend aktualisiert werden. Professionelles Firewall-Management ist kein Nebenjob oder gelegentliches To-Do der IT-Abteilung, sondern eine spezialisierte Daueraufgabe, die Know-how, Weiterbildung und Ressourcen erfordert.

Zur Verdeutlichung haben wir Ihnen eine Übersicht mit den täglichen Aufgaben und Herausforderungen im professionellen Firewall-Management zusammengestellt:

1. Kontinuierliche Überwachung des Netzwerkverkehrs

Jeden Tag muss Ihr IT-Team alle Logs, Events und Alarme Ihrer Firewall und Ihrer anderen Sicherheitsmodule auswerten. Da kommen rasch mehrere tausend Ereignisse pro Tag zusammen, bei denen zwischen harmlosen Auffälligkeiten und echten Angriffen unterschieden werden muss. Im hektischen Alltag oder in Urlaubszeiten kann hier schnell etwas übersehen oder falsch eingeschätzt werden.

2. Bewertung und Priorisierung von Sicherheitsvorfällen

Bei allen sicherheitsrelevanten Meldungen muss Ihr Team zunächst einschätzen, ob es sich um einen Fehlalarm, einen Scan oder einen realen Angriff handelt. Fehlende Kontextinformationen oder Zeitmangel erhöhen dabei das Risiko von Fehlentscheidungen und die damit verbundenen Folgekosten. Zudem finden nicht alle Cyberangriffe innerhalb der üblichen Arbeitszeiten statt.

3. Pflege und Optimierung des Regelwerks

Im Laufe der Jahre wächst das Regelwerk Ihrer Firewall und wird zunehmend komplexer. Die Firewall-Regeln, VPN-Zugänge und Anwendungsfreigaben müssen deshalb regelmäßig angepasst, erweitert und bereinigt werden. Denn veraltete oder zu großzügige Regeln können die Angriffsfläche erhöhen. Zudem kann ein Rückstau bei Freigaben Ihren laufenden Betrieb stören.

4. Patch- und Update-Management

Wie jede Software muss auch Ihre Firewall regelmäßig upgedatet werden, sonst besteht das Risiko, dass Sicherheitslücken von Cyberkriminellen ausgenutzt werden. Dabei ist entscheidend, dass diese Updates Ihren Betrieb nicht stören und Ihre Sicherheit währenddessen nicht beeinträchtigt wird. Im Tagesgeschäft sind solche Wartungsfenster oft knapp.

5. Umgang mit neuen Bedrohungen und Angriffsmustern

Die Angriffsmethoden von Cyberkriminellen entwickeln sich ständig weiter. Ihr IT-Team muss sich daher permanent über neue Schwachstellen und Angriffstechniken weiterbilden. Gleichzeitig müssen sie sich täglich über aktuelle Sicherheitswarnungen informieren. In vielen Abteilungen fehlt jedoch sowohl die Zeit, um diese Informationen einzuholen, als auch die Ressourcen, um diese in konkrete Schutzmaßnahmen umzusetzen.

6. Verwaltung von VPNs und Remote-Zugängen

Die steigende Anzahl von Mitarbeitenden, die remote oder im Home-Office arbeiten, erhöht auch den Aufwand für die IT-Abteilung bei der Einrichtung, Pflege und Absicherung der Zugänge. Alle Geräte müssen sicher auf das Firmennetzwerk zugreifen können, ohne den Betriebsablauf zu unterbrechen. Außerdem muss das Team häufiger und schneller auf verlorene oder kompromittierte Zugangsdaten reagieren.

7. Dokumentation, Reporting und Compliance

Die IT-Abteilung muss die grundlegende Konfiguration der Firewall sowie alle Änderungen und Sicherheitsvorfälle dokumentieren. Im Fall von Verstößen gegen die DSGVO, die NIS2-Richtlinie oder andere branchenspezifische Richtlinien kann auch ein Report an eine behördliche Stelle notwendig sein. All das bedeutet oft einen hohen manuellen Aufwand für Ihr IT-Team.

8. Sicherstellung von Verfügbarkeit und Performance

Jede Firewall muss kontinuierlich hinsichtlich ihrer Auslastung, ihrer Latenzzeiten und möglicher Fehlerzustände überwacht werden. Entscheidend ist dabei, dass die Sicherheitsfunktionen den Geschäftsbetrieb nicht beeinträchtigen, aber permanent verfügbar sind. Denn Fehler wirken sich meist sofort auf viele Nutzer und Systeme aus. Kapazitätsengpässe entstehen dagegen oft schleichend.

Insgesamt führt diese Vielzahl an Aufgaben dazu, dass IT-Abteilungen oft an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen und wichtige Sicherheits-To-Dos hintenangestellt werden. Gerade in Urlaubszeiten oder bei Krankheitsfällen kann das Sicherheitsniveau oft nicht aufrechterhalten werden, wodurch das Risiko für erfolgreiche Cyberangriffe steigt. Eine Managed Firewall entlastet Ihr internes IT-Team, erhöht Ihre Sicherheit und Reaktionsgeschwindigkeit bei Sicherheitsvorfällen und schützt Sie mit klaren Prozessen – unabhängig von personellen Engpässen.

Managed Firewall vs. klassische (Inhouse) Firewall: der direkte Vergleich

Kriterium

Klassische Inhouse-Firewall

Managed Firewall

Kostenmodell

Hohe CAPEX: Hohe Anschaffungskosten für Hardware, Lizenzen und ggf. den Aufbau von Redundanzen

OPEX-basiert: Planbare, monatliche Servicekosten

Anschaffung & Betrieb

Einmalige Investition plus laufende Wartungs- und Supportkosten

Anschaffung, Betrieb und Wartung sind i.d.R. in den Servicekosten enthalten

Personal- und Schulungskosten

Eigenes Fachpersonal und regelmäßige Schulungen erforderlich

Kein oder deutlich reduzierter Schulungsaufwand

Know-how & Expertise

Abhängig von den internen Ressourcen; meist Generalist:innen

Zugriff auf spezialisierte Security-Expert:innen und Best Practices

Personalaufwand

Hoher interner Aufwand im Tagesgeschäft

Interne IT wird entlastet und kann sich auf Kernthemen konzentrieren

Monitoring & Betrieb

Meist nur während der Geschäftszeiten

24/7-Monitoring durch dedizierte Security-Teams

Reaktionszeiten bei Vorfällen

Abhängig von der Verfügbarkeit der Mitarbeitenden

Definierte Service Level Agreements (SLAs) und Reaktionszeiten; auch nachts und am Wochenende

Aktualität & Patch-Management

Eigenverantwortlich, oft zeitverzögert

Garantierte Updates und zeitnahe Absicherung von Schwachstellen

Sicherheitsniveau

Stark abhängig von Know-how, Zeit und Prozessen

Hohes, standardisiertes Sicherheitslevel auf aktuellem Stand

Skalierbarkeit

Erweiterungen oft mit neuen Investitionen verbunden

Flexible Anpassung an Wachstum, neue Standorte oder Nutzerzahlen

VPN & Remote-Zugriffe

Einrichtung & Pflege intern

Betrieb, Pflege und Absicherung als Teil des Services

Reporting & Dokumentation

Häufig manuell, zeitintensiv

Regelmäßige, strukturierte Reports und revisionssichere Dokumentation

Compliance-Unterstützung

Hoher interner Aufwand

Unterstützung durch Dokumentation, Prozesse und Nachweise

Betriebsrisiko

Abhängig von einzelnen Personen

Redundante Strukturen und klar geregelte Verantwortlichkeiten

Checkliste: Lohnt sich eine Managed Firewall für mein Unternehmen?


Je häufiger Sie mit „Ja“ antworten, desto sinnvoller ist eine Managed Firewall für Ihr Unternehmen.

  • Haben Sie keine oder nur begrenzt Security-Spezialist:innen im eigenen Team?

  • Wird Ihre IT-Sicherheit vom Team „nebenbei“ mitbetreut?

  • Fällt es Ihnen schwer, bei Ausfällen, Urlaub oder Krankheit handlungsfähig zu bleiben?

  • Fehlt im Tagesgeschäft oft die Zeit für eine kontinuierliche Auswertung der Firewall-Events?

  • Werden Logs und Warnmeldungen nur sporadisch oder reaktiv geprüft?

  • Bleiben Firewall-Regeln oft lange unverändert, „weil es gerade läuft“?

  • Werden Patches und Updates nicht immer zeitnah eingespielt?

  • Ist unklar, ob die Firewall gegen aktuelle Angriffsmethoden ausreichend geschützt ist?

  • Fehlt ein strukturierter Prozess zur Bewertung neuer Schwachstellen und Angriffsmethoden?

  • Gibt es kein 24/7-Monitoring für sicherheitskritische Vorfälle?

  • Sind die Reaktionszeiten bei Angriffen stark von einzelnen Personen abhängig?

  • Besteht Unsicherheit darüber, wie im Ernstfall konkret zu reagieren ist?

  • Nutzen Mitarbeitende Home-Office, mobile Geräte oder greifen extern auf Ihr Netzwerk zu?

  • Müssen Sie mehrere Standorte, Cloud-Dienste oder Partnerunternehmen sicher einbinden?

  • Wächst die Anzahl von VPN-Zugängen stetig?

  • Müssen Sie Anforderungen aus der DSGVO, der NIS2-Richtlinie oder anderen internen oder branchenspezifischen Richtlinien erfüllen?

  • Ist die Dokumentation von Änderungen und Vorfällen zeitintensiv und lückenhaft?

  • Fehlen Ihnen regelmäßige, verständliche Sicherheitsreports für Management oder Audits?

  • Sind hohe Einmalinvestitionen (CAPEX) für neue Hard- und Software problematisch?

  • Bevorzugen Sie ein planbares Kostenmodell?

Die entscheidenden Vorteile einer Managed Firewall für Ihr Unternehmen

Eine Managed Firewall entlastet nicht nur Ihr internes IT-Team, sondern erhöht auch Ihre Sicherheit – und das zu planbaren Kosten.

Erhöhte IT-Sicherheit: Durch eine Managed-Firewall-Lösung erhalten Sie dauerhaft Zugriff auf ein Expertenteam, das Ihre Firewall mit den neuesten Technologien und einem proaktiven Management durchgehend betreut und überwacht.

Entlastung der internen IT: Ihr internes IT-Team kann sich stärker auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren, da die täglichen Aufgaben der Firewall-Administration beim externen Dienstleister liegen.

Kostentransparenz und -kontrolle: Eine Inhouse-Firewall ist mit hohen Investitionen, Personalkosten und Weiterbildungskosten (CAPEX) verbunden, während Sie bei einer Managed Firewall eine feste monatliche Servicepauschale (OPEX) zahlen.

Skalierbarkeit: Eine Managed Firewall lässt sich einfach und mit wenig Aufwand Ihrerseits an das Unternehmenswachstum und sich ändernde Anforderungen anpassen.

Compliance und Datenschutz: Der Managed Service Provider unterstützt bei der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und Richtlinien wie DSGVO, NIS2 etc. Dazu erstellt er unter anderem revisionssichere Protokolle und eine auditfähige Dokumentation. Zudem stellt der Dienstleister sicher, dass sein Expertenteam stets über aktuelle rechtliche Entwicklungen informiert ist.

24/7-Monitoring und Support: Sie vereinbaren mit dem Managed-Firewall-Dienstleister garantierte Service Level Agreements (SLAs), in denen unter anderem feste Reaktions- und Entstörzeiten geregelt sind.

Zugriff auf Expertenwissen und Technologien: Die Expert:innen, die Ihre Managed Firewall auf dem neuesten Stand der Technik und Bedrohungslage halten, sind bestens ausgebildet und verfügen über Erfahrungen, die Ihr Dienstleister in der Betreuung einer Vielzahl von Kund:innen gewonnen hat. Zudem erhalten Sie Zugriff auf die modernsten Sicherheitstechnologien und eine umfassende Threat Intelligence.

EWE als Ihr Partner: Expertise, Service und maßgeschneiderte Sicherheit für Ihre Managed Firewall

Wir sind überzeugt, dass eine Managed Firewall heutzutage unverzichtbar ist. Sie bildet das Herzstück Ihrer IT-Sicherheit und muss daher jederzeit optimal funktionieren. Gern übernehmen wir diese tägliche Aufgabe für Sie, damit Sie bestmöglich vor Cyberkriminellen geschützt sind und sich ganz auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren können.

Ihre Vorteile mit EWE als erfahrenem Partner im Überblick:

Echtzeit-Bedrohungserkennung: Die EWE Managed Firewall erkennt und blockiert potenzielle Gefahren direkt und sofort.

Wartung inklusive: Mit regelmäßigen Softwareupdates sorgen wir dafür, dass Ihre Firewall nicht selbst zum Angriffsziel wird.

Individuell anpassbar: Unsere Sicherheitslösungen sind genau auf Ihre Anforderungen und Ihre Unternehmensgröße anpassbar – entweder bei Ihnen vor Ort oder in unserem Rechenzentrum.

Firewall-as-a-Service: Bei unserer Managed Firewall kümmern wir uns um Ihren Schutz, während Sie Ihre IT-Ressourcen für andere Aufgaben einsetzen können.

Überwachung und Support: Unsere Fachleute sind rund um die Uhr erreichbar und sorgen im Notfall für eine schnelle Entstörung.

Compliance und Reporting: In unserem einzigartigen Kundenportal haben Sie jederzeit und von überall aus alles im Blick. Dort können Sie unkompliziert mit uns kommunizieren und zum Beispiel eine revisionssichere Dokumentation abrufen.

Beratung von Anfang an: Die richtige Konfiguration Ihrer Firewall ist entscheidend. Deshalb beraten wir Sie vorab zu Ihren Bedürfnissen und legen gemeinsam mit Ihnen die Regeln und Einstellungen fest. Änderungen können Sie jederzeit über das Kundenportal beauftragen.

Modernste Technologien: Um Sie bestmöglich zu schützen, arbeiten wir eng mit unserem Technologiepartner Fortinet zusammen, einem der weltweit führenden Anbieter für Network Security. Sie bekommen so außerdem die Möglichkeit, über Unified Threat Management (UTM) zusätzliche Sicherheitstechnologien wie URL-Filter, Web Application Firewall (WAF), Intrusion Prevention System (IPS), Virenschutz und eine erweiterte Anwendungskontrolle zu nutzen.

Langjährige Erfahrung: Mit einer Managed-Firewall-Lösung profitieren Sie auch von unserer langjährigen Erfahrung im Bereich IT-Sicherheit und von unserem eigenen Datennetz. Als Grundversorger zählen wir seit vielen Jahren zur kritischen Infrastruktur Deutschlands und sichern unsere eigenen Netze auf höchstem Niveau.

Ausgezeichnete Kundenorientierung: Im Rahmen der PUR-Anwenderbefragung 2023 von techconsult wurden wir als einer der besten Anbieter von Managed Firewalls ausgezeichnet. Vor allem die hohe Qualität der EWE Managed Firewall Services konnte dabei die befragten Kund:innen überzeugen.

Komplettes Sicherheitsportfolio aus einer Hand: Wir bieten Ihnen nicht nur exzellenten Service und hohe Qualität im Bereich Managed Firewall, sondern können Ihr Unternehmen aus allen Richtungen vor Cyberbedrohungen schützen und gleichzeitig Ihre digitale Transformation voranbringen. Lassen Sie sich von uns ein 360°-Sicherheits- und Konnektivitätskonzept erstellen!

Praxisbeispiel: So hat der AHD mehr Zeit für seine Patient:innen

Herausforderung:

Für den Ambulanten Hauspflege Dienst (AHD) aus Jesteburg stehen die Patient:innen immer im Mittelpunkt. Damit deren optimale Versorgung jederzeit gewährleistet werden kann, braucht es eine leistungsfähige und ausfallsichere IT-Infrastruktur, die außerdem maximalen Schutz für die sensiblen Patientendaten bietet.

Lösung:

EWE hat für den AHD ein individuelles Sicherheits- und Infrastrukturpaket erstellt. Dieses beinhaltet neben einer Managed Firewall unter anderem eine Glasfaser-Direktanbindung, eine redundante LTE-Leitung, eine MPLS-Vernetzung von sieben Standorten sowie Mitarbeiterschulungen über die EWE business Academy.

Ergebnis:

Die Daten der Patient:innen sind bestmöglich vor Fremdzugriff geschützt und können bedenkenlos unterwegs abgerufen werden. Die IT ist nicht mehr überlastet und die Prozesse funktionieren reibungslos.

Die gesamte AHD-Story können Sie hier nachlesen.

FAQ
Die Kosten hängen unter anderem von der Anzahl der Standorte und Nutzer, der Bandbreite, dem Funktionsumfang und dem gewünschten Servicelevel ab. Typischerweise wird für Managed-Firewall-Lösungen eine planbare monatliche Pauschale berechnet.

Die Einführung erfolgt in der Regel in den folgenden fünf Schritten, um den laufenden Betrieb so wenig wie möglich einzuschränken:

1. Analyse der bestehenden IT-Situation
2. Definition der Sicherheitsanforderungen
3. Einrichtung und Konfiguration der Managed Firewall
4. Testphase und schrittweise Migration
5. Übergang in den Regelbetrieb

Bei EWE gibt es klar definierte SLAs, die unter anderem die Verfügbarkeit der Firewall-Services, die Reaktions- und Entstörzeiten bei Sicherheitsvorfällen, das 24/7-Monitoring, das Incident-Handling, die regelmäßigen Reports und die Ansprechpersonen regeln.
Ja. Managed Firewalls eignen sich sowohl für KMUs als auch für größere Unternehmen und Kommunen. Gerade kleinere IT-Teams profitieren vom Zugriff auf spezialisiertes Security-Know-how, während größere Organisationen gezielt ihre eigenen Ressourcen entlasten können.
Managed-Firewall-Lösungen werden in der Regel DSGVO-konform betrieben. Sie arbeiten mit klar geregelten Verantwortlichkeiten, Zugriffskonzepten und Protokollierung. Daten werden nur zweckgebunden verarbeitet und es bestehen entsprechende Auftragsverarbeitungsverträge (AVV).
Die technische Betriebsverantwortung liegt beim Managed-Service-Anbieter, während das Unternehmen die strategischen Vorgaben definiert. Durch klare Prozesse, Dokumentation und SLAs ist jederzeit nachvollziehbar, wer welche Aufgabe übernimmt.
Mehrere Unternehmensstandorte lassen sich in der Regel immer einbinden. Auch bestehende IT-Sicherheitsinfrastrukturen lassen sich oft ebenfalls integrieren oder schrittweise ablösen.
Der Managed-Services-Anbieter ist dafür verantwortlich, die Bedrohungslage kontinuierliche zu überwachen, Updates und Patches einzuspielen sowie Sicherheitsregeln proaktiv anzupassen. So halten Sie Ihr Sicherheitsniveau dauerhaft hoch, ohne selbst tätig werden zu müssen.

Fazit: Mit einer Managed Firewall sicher und zukunftsfähig aufgestellt

Eine Managed Firewall funktioniert im Prinzip wie eine klassische Inhouse-Firewall, nur dass Sie sich nicht darum kümmern müssen. Der Betrieb, die Wartung und alle notwendigen Updates werden von einem externen Dienstleister übernommen. Das entlastet Ihre IT-Abteilung und erhöht Ihr Sicherheitsniveau, da Sie permanent auf Expertenwissen und die neuesten Technologien zugreifen können. Zudem ist Ihre IT-Sicherheit nicht mehr von einzelnen Personen und deren Erreichbarkeit abhängig. Sie können sich so besser auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren, da weniger Zeit für Weiterbildungen und die Pflege der Firewall benötigt wird. Gerade kleine und mittlere Unternehmen profitieren von dieser Zusammenarbeit, denn mit einer Managed Firewall erreichen Sie ein höheres, professionelles Sicherheitsniveau zu planbaren Kosten.

Schützen Sie Ihr Unternehmen effektiv vor Cyberbedrohungen und gewinnen Sie wertvolle Ressourcen zurück. Lassen Sie sich jetzt unverbindlich von unseren Expert:innen beraten, wie eine EWE Managed Firewall Ihre IT-Sicherheit auf das nächste Level hebt!

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