Letzte Aktualisierung:
27.04.2026
8 Minuten
Cyberbedrohungen zählen nach wie vor zu den größten Risiken für Unternehmen. Laut dem Branchenverband Bitkom wurden 2025 etwa 97 % aller Unternehmen in Deutschland angegriffen. Dabei ist ein Schaden von rund 289 Milliarden Euro entstanden. Unternehmen jeder Größe, Kommunen und andere Organisationen sind also in der Pflicht, ihre IT-Sicherheit zu stärken. Eine Aufgabe, die jedoch nicht nur immer komplexer wird, sondern auch zunehmend mehr Ressourcen bindet. Verstärkt durch den Fachkräftemangel wird dies zu einer kaum lösbaren Herausforderung.
Ein Drittel aller Unternehmen in Deutschland setzen daher laut einer Umfrage unseres Technologiepartners G DATA bereits auf Managed Security Services (MSS) und Managed Security Services Provider (MSSP). In unserem Artikel erklären wir, was genau ein MSSP ist, wie er arbeitet, wie Sie von der Zusammenarbeit profitieren können und wie Sie den richtigen Dienstleister finden.
Bei Managed Security Services werden einzelne oder ganze Aufgaben der IT-Sicherheit an einen zuverlässigen Drittanbieter ausgelagert. Dieser Managed Security Services Provider (MSSP) ist dann für die Überwachung, den Schutz und die Weiterentwicklung der Sicherheitsinfrastruktur und der Schutzsysteme im Unternehmen verantwortlich. Die meisten MSSP arbeiten dafür mit einer monatlichen Pauschale. Das Ziel der Auslagerung von IT-Sicherheitsaufgaben besteht darin, Bedrohungen frühzeitiger zu erkennen, Angriffe schneller abzuwehren und vor allem die internen IT-Teams zu entlasten.
Kernkomponenten von MSS: |
MSSP können entweder einzelne IT-Sicherheitsaufgaben oder mehrere in einer Art Gesamtpaket übernehmen. Typische Leistungsbausteine sind dabei eine 24/7-Überwachung der IT-Systeme, eine professionelle Threat Detection & Response, regelmäßige Schwachstellenchecks, das Patchmanagement, die Erstellung von Sicherheitsberichten, Unterstützung beim Thema Compliance sowie die allgemeine Beratung zu Sicherheitsarchitektur, sicheren Prozessen und gesetzlichen Richtlinien. Typische Kernkomponenten im Überblick: SOC (Security Operations Center): Eine zentrale Stelle, an der rund um die Uhr sämtliche Daten zur IT-Sicherheit überwacht, analysiert und bewertet werden, damit Sie schnell auf Angriffe reagieren können. SIEM (Security Information and Event Management): Auf dieser zentralen Plattform werden unter anderem sämtliche Logdaten aus Ihrer IT gesammelt und korreliert, um auffällige Muster zu erkennen. XDR (Extended Detection and Response): Eine Weiterentwicklung von EDR (Endpoint Detection and Response), bei der Daten aus Endpoints, der Cloud und E-Mails kombiniert werden, um Angriffe schneller und automatisiert zu erkennen. Threat Intelligence: Hier werden aktuelle Informationen über bekannte und neue Bedrohungen, Angriffstaktiken und Schwachstellen gesammelt, die in Ihre Analysen und Abwehrmaßnahmen einfließen. Schwachstellenmanagement/Vulnerability Management: In regelmäßigen Checks werden potenzielle Schwachstellen in Ihrer IT systematisch identifiziert, bewertet und priorisiert, sodass Sie die entsprechenden Gegenmaßnahmen einleiten können. Incident Response: Hierbei handelt es sich um Prozesse und Protokolle, um strukturiert mit Sicherheitsvorfällen umzugehen – von der Analyse über die Eindämmung bis hin zur Wiederherstellung betroffener Systeme. IAM (Identity and Access Management): Der Dienstleister übernimmt hier die Steuerung von Benutzeridentitäten und Zugriffsrechten, um sicherzustellen, dass jeweils nur berechtigte Personen Zugriff auf Systeme und Daten haben. DDoS-Schutz: Ein System, das die massenhafte Anfrage Ihrer Dienste blockiert, damit Sie weiterhin erreichbar bleiben. |
Der MSSP-Markt in Deutschland: ein kurzer Überblick
Der deutsche Markt der Managed Security Services Provider ist geprägt von einer Mischung aus großen, internationalen Dienstleistern und spezialisierten, regionalen Anbietern. Hinzu kommen einige kleinere und mittelgroße MSSP, die sich auf bestimmte Branchen, wie beispielsweise den Gesundheitsbereich, spezialisiert haben. Laut GDATA bevorzugen drei Viertel aller Unternehmen in Deutschland dabei einen deutschen MSSP mit lokalen Ansprechpersonen. Unter Umständen kann die Zusammenarbeit mit Dienstleistern aus Deutschland aufgrund von Datenschutz- und Compliance-Anforderungen sogar Pflicht sein.
Wir als EWE sind direkter Anbieter von Managed Security Services für unsere Geschäftskunden. Unser Portfolio umfasst unter anderem Managed Firewalls, DDoS-Schutz, Endpoint Security, E-Mail-Sicherheit, Schwachstellenmanagement, SOC-as-a-Service, SASE sowie Schulungen zur Security Awareness für Mitarbeitende. Im Gegensatz zu den meisten anderen Dienstleistern nutzen wir dabei unsere eigene Telekommunikations- und Dateninfrastruktur. Wir betreiben unter anderem ein eigenes Glasfasernetzwerk, das über ein NOC (Network Operations Center) abgesichert ist, eigene Rechenzentren im Nordwesten Deutschlands sowie mit dem Nordwest-IX einen eigenen Internetknoten in Niedersachsen. Eine solide technische Basis für unsere Managed Security Services.
Durch die Auslagerung von IT-Sicherheitsaufgaben an einen MSSP ergeben sich für Sie zahlreiche strategische Vorteile, die über den reinen technischen Schutz hinausgehen:
Entlastung Ihrer internen Ressourcen: Sie müssen kein großes, hoch qualifiziertes IT-Security-Team aufbauen. MSSP können Monitoring, Analyse und Abwehrmaßnahmen übernehmen, sodass sich Ihre interne IT-Abteilung ganz auf strategische Aufgaben wie die digitale Transformation oder Serviceaufgaben fokussieren kann.
Höhere Sicherheitsqualität durch Spezialwissen: MSSP bündeln ihre Erfahrungen und ihre Expertise aus einer Vielzahl von Kundenprojekten und verfügen über eine aktuelle Threat Intelligence. Damit erreichen sie bei der Erkennung, Analyse und Reaktion auf Bedrohungen meist ein Niveau, das gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen sowie in Kommunen kaum realisierbar ist.
24/7-Schutz ohne Personalaufwand: Cyberkriminelle greifen auch nachts und am Wochenende an, aber eine Rund-um-die-Uhr-Überwachung ist für die meisten Organisationen weder personell noch finanziell umsetzbar. MSSP garantieren dagegen eine dauerhafte Überwachung, damit schnell auf Bedrohungen reagiert werden kann.
Schnellere Reaktionszeiten bei Vorfällen: Durch strukturierte Incident-Response-Prozesse und dedizierte Einsatzteams können Managed Security Partner im Ernstfall in der Regel schneller handeln als interne Teams und so den Schaden minimieren und Systeme schneller wiederherstellen.
Planbare Kosten und geringere Investitionen: Anstelle hoher Anfangsinvestitionen in Hardware, Sicherheitssoftware oder Personal entstehen bei der Zusammenarbeit mit einem MSSP planbare, monatliche Kosten, wodurch sich Ihre Betriebskosten reduzieren.
Sichere Digitalisierung und Cloud-Einführung: MSSP können Sie auch bei der Absicherung von hybriden oder Cloud-Infrastrukturen sowie im Home-Office tätigen Mitarbeitenden unterstützen. So können Sie Ihre digitalen Projekte schneller und risikoärmer umsetzen.
Bessere Compliance und geringeres Haftungsrisiko: Im Rahmen der DSGVO oder der neuen NIS2-Richtlinie müssen viele Unternehmen nicht nur strenge Sicherheitsauflagen erfüllen, sondern auch deren Einhaltung dokumentieren. MSSP können Sie dabei mit automatisierten Reportings und revisionssicheren Prozessen unterstützen.
Zukunftssicherheit durch kontinuierliche Weiterentwicklung: Cyberbedrohungen verändern sich nahezu täglich. MSSP aktualisieren daher konstant ihre Prozesse, Werkzeuge und Schutzmechanismen. Als Kunde profitieren Sie direkt davon, ohne selbst neue Technologien implementieren zu müssen.
Höhere Resilienz und Verfügbarkeit kritischer Dienste: Unternehmen und Kommunen sind auf die Verfügbarkeit ihrer Systeme angewiesen, um den Betrieb bzw. die allgemeine Versorgung aufrechtzuerhalten. Managed Security Services schützen diese Systeme vor Ausfällen und erhöhen somit die gesamte operative Resilienz.
Stärkung des Vertrauens bei Bürger:innen, Kund:innen und Partner:innen: Ihre professionellen Sicherheitsmaßnahmen wirken auch nach außen. Sie können signalisieren, dass Sie verantwortungsvoll mit sensiblen Daten umgehen und Ihre Betriebsstabilität ernst nehmen – oft ein zentraler Faktor für Reputation und Standortqualität.
• 46,7 % höhere Sicherheit durch professionelle Lösungen |
Kategorie | Inhouse-Sicherheit | Managed Security Services |
Ressourcen & Personal | Aufbau und Betrieb eines eigenen Security-Teams, hoher Rekrutierungsaufwand; problematisch durch Fachkräftemangel | Zugriff auf ein externes Expertenteam mit aktuellen Spezialkenntnissen |
24/7-Überwachung | Meist personell nicht realisierbar; Überwachung nur während der Bürozeiten oder in Rufbereitschaft | Rund-um-die-Uhr-Monitoring, Log-Analyse und Alarmierung in einem SOC |
Reaktionsgeschwindigkeit | Abhängig von der Verfügbarkeit und der Expertise des eigenen Teams | Standardisierte, eingespielte Incident-Response-Prozesse führen zu einer schnellen Reaktion bei Vorfällen |
Kostenstruktur | Hohe Kosten für Personal, Software, Hardware und kontinuierliche Weiterbildung | Planbare monatliche oder nutzungsabhängige Kosten ohne große Anfangsinvestitionen |
Technologie & Tools | Müssen selbst angeschafft, gepflegt und aktualisiert werden; veraltete Systeme werden schnell zum Risiko | MSSP bringen moderne Tools wie SIEM, XDR und Threat Intelligence mit und aktualisieren diese ständig |
Know-how & Aktualität | Interne Teams müssen sich ständig weiterbilden | MSSP profitieren von einer breiten Expertise aus einer Vielzahl an Kund:innen und aktueller Threat Intelligence |
Skalierbarkeit | Erfordert zusätzliches Personal und Investitionen | Meist flexibel erweiterbar (z.B. neue Standorte oder Anwendungen) |
Compliance & Reporting | Aufwändige Dokumentation und Eigenkontrolle | Automatisierte Reports, Audit-Unterstützung, strukturierte Compliance-Prozesse |
Ausfall- und Krisenresilienz | Abhängig von wenigen Schlüsselpersonen; Ausfallrisiken durch Urlaub oder Krankheit | Redundante Teams und Prozesse; hohe organisatorische Resilienz |
Ganzheitliche Sicherheitsstrategie | Oft punktuell und reaktiv aufgrund von Ressourcenknappheit | Bieten integrierte Sicherheitskonzepte und proaktives Risikomanagement |
Einführungsaufwand | Langwieriger Aufbau eigener Systeme und zeitintensives Recruiting | Schneller Start durch fertige Plattformen und standardisierte Onboarding-Prozesse |
Datenschutz & Kontrolle | Volle interne Kontrolle, aber auch volle Verantwortung | Geteilte Verantwortung, MSSP arbeiten nach definierten, teilweise zertifizierten Sicherheits- und Datenschutzstandards |
Strengere gesetzliche Richtlinien, etwa zum Datenschutz oder zur Informationssicherheit, wie die DSGVO oder die neue NIS2-Richtlinie, betreffen immer mehr Unternehmen. Der Schutz sensibler Daten muss von Unternehmen jeder Größe sichergestellt werden. Auch Kund:innen, Partner:innen und öffentliche Auftraggeber:innen achten zunehmend auf die IT-Sicherheit in ihrer Lieferkette. Mit der neuen EU-Richlinie NIS2 zählen bald mehr als 30.000 Unternehmen allein in Deutschland zur kritischen Infrastruktur und müssen daher hohe Sicherheitsauflagen erfüllen. Managed Security Services können dabei helfen, diese Anforderungen umzusetzen und den entsprechenden Stellen Bericht zu erstatten.
Wie MSSP bei der Einhaltung der DSGVO unterstützen
Mit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) soll sichergestellt werden, dass Unbefugte keinen Zugriff auf sensible und schützenswerte Daten erhalten, mit denen in Unternehmen oder Kommunen gearbeitet wird. Dazu müssen entsprechende technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden. MSSP können dabei unter anderem mit einer Managed Firewall, einer Endpoint Protection, einem E-Mail-Schutz und generell bei der Absicherung des Netzwerks unterstützen. Darüber hinaus müssen Datenschutzvorfälle innerhalb von 72 Stunden gemeldet werden. Ein 24/7-Monitoring und eine rasche Incident Response durch einen Managed Security Services Provider ermöglichen eine frühe Erkennung und eine schnelle Reaktion auf Datenpannen. Gleichermaßen unterstützen SIEM- und XDR-Systeme bei der sicheren Auswertung von Logdaten, beispielsweise im Rahmen von Datenschutz-Audits. Datenschutzverstöße werden außerdem durch ein professionelles Schwachstellenmanagement und Patching reduziert. Letztendlich lassen sich mit einem erfahrenen MSSP Datenschutzprinzipien wie „Need to know“ oder „Privacy by Design“ nahtlos umsetzen, während Sie gleichzeitig von dessen umfangreicher Expertise profitieren.
Bedeutet: Die Zusammenarbeit mit einem MSSP zur Einhaltung der DSGVO minimiert Haftungsrisiken, entlastet die Datenschutzbeauftragten und schafft belastbare Nachweise gegenüber Behörden.
Wie MSSP bei der Einhaltung der NIS2-Richtlinie unterstützen
Mit der zweiten Netzwerk- und Informationssicherheitsrichtlinie (NIS2) soll die Cybersicherheit in der gesamten EU erhöht und vereinheitlicht werden. Dafür zählen in Zukunft deutlich mehr Unternehmen zur kritischen Infrastruktur eines Landes als bisher und müssen ein entsprechend hohes Sicherheitsniveau erreichen. Zentrale Anforderungen sind dabei unter anderem regelmäßige Risiko- und Schwachstellenanalysen, eine schnelle Erkennung und Reaktion auf Sicherheitsvorfälle sowie deren Meldung innerhalb von 24 Stunden. Mit einem professionellen Security Operations Center (SOC), Intrusion-Detection- und Prevention-Systemen (IDS/IPS) sowie strukturierten Incident-Response-Abläufen als Managed Security Services können Sie diese Anforderungen erfüllen. Automatisierte Logs und Berichte gelten darüber hinaus in der Regel als ausreichender Nachweis gegenüber den Aufsichtsbehörden. Zusätzlich zählen die Betreiber von Managed Security Services selbst zur kritischen Infrastruktur, sodass Sie von deren umfassendem Wissen und Erfahrungen profitieren können.
Bedeutet: Die Zusammenarbeit mit einem MSSP stellt sicher, dass die nach NIS2 geforderten Schutzmaßnahmen eingehalten werden, und reduziert gleichzeitig die organisatorische Belastung.
Wie MSSP bei der Einhaltung von branchenspezifischen Sicherheitsstandards unterstützen
Ob TISAX in der Automobilindustrie, die ISO 27001 oder andere Standards – MSSP können bei der Einhaltung von Sicherheitsanforderungen aus allen Branchen unterstützen. Sie sichern Lieferketten ab, stellen Nachweise zur Informationssicherheit bereit und liefern Daten für Risikobewertungen, Audits und die eigenen Verbesserungsprozesse. Sie liefern Techniken und Prozesse, die dem „aktuellen Stand der Technik“ entsprechen, wie es in vielen dieser Vorschriften gefordert wird. Darüber hinaus bieten sie standardisierte, oft zertifizierte Prozesse, die die Compliance spürbar erleichtern und in der Regel von Kunden- und Partnerunternehmen problemlos anerkannt werden. MSS sind also kein „Nice-to-have“, sondern ein zentraler Baustein der Sicherheitsarchitektur.
Bedeutet: Die Zusammenarbeit mit einem MSSP liefert nicht nur technische Sicherheitsmaßnahmen, eine kontinuierliche Überwachung der IT-Infrastruktur und eine schnelle Vorfallreaktion, sondern auch eine revisionssichere Dokumentation.
Darauf sollten Sie bei der Auswahl eines MSSP unter anderem achten:
Ein guter MSSP ist nicht nur ein Technologielieferant, sondern ein strategischer Sicherheitspartner mit tiefem Know-how, echter 24/7-Präsenz, hohem Automatisierungsgrad, rechtlicher Sicherheit und belastbaren SLAs.
Grundsätzlich profitieren alle Organisationen und Unternehmen von MSS, die zwar hohe Schutzanforderungen, aber keine eigene Security-Expertise haben oder aufbauen können. Die Anforderungen ergeben sich dabei meist aus komplexen IT-Strukturen mit mehreren Standorten, einer hohen Angriffswahrscheinlichkeit sowie starken Compliance-Anforderungen, etwa durch TISAX, NIS2 oder ISO 27001.
Einige Beispiele für Sicherheitsanforderungen aus unterschiedlichen Bereichen:
KRITIS-Unternehmen: Müssen hohe Sicherheitsstandards erfüllen und einen 24/7/365-Schutz aufbauen.
Industrie & Fertigung: Die sensiblen Produktionsnetze und Lieferketten müssen rund um die Uhr überwacht werden. Da Ransomware in dieser Branche eines der größten Risiken darstellt, ist außerdem eine schnelle Incident Response wichtig.
Finanzen & Versicherungen: In dieser Branche gelten strenge regulatorische Auflagen, die mit einem hohen Bedarf an Monitoring und Compliance-Nachweisen einhergehen.
Unternehmen mit hybriden/verteilten Strukturen: Mehrere Standorte, Remote-Arbeit, Home-Office und eine Mischung aus On-Premise- und Cloud-Organisation sorgen für eine komplexe IT-Infrastruktur, die nicht mehr vom Inhouse-Team abgesichert werden kann.
Organisationen mit sensiblen Daten: Behörden, Forschungseinrichtungen, Schulen, Universitäten, Gesundheitsdienste und Sozialträger arbeiten meist mit extrem sensiblen Daten, die entsprechend geschützt werden müssen. Gleichzeitig werden sie immer häufiger Ziel von Cyberkriminellen.
Warum eignen sich MSS für KMUs?
Kleine und mittelständische Unternehmen stehen oft vor denselben Cyberbedrohungen wie große Konzerne, verfügen jedoch nicht über die gleichen Ressourcen. Die Folge ist, dass sich laut Lagebericht des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik die Zahl der Angriffe auf KMUs deutlich erhöht hat, da diese in der Regel weniger gut geschützt sind. Der Aufbau eines eigenen IT-Security-Teams und einer 24/7-Überwachung ist für sie meist aufgrund der Kosten und des Fachkräftemangels nicht möglich. Auch der Betrieb einer eigenen komplexen Sicherheitslösung ist in der Regel zu ressourcenintensiv. Gleichzeitig steigt jedoch der Compliance-Druck, beispielsweise wenn das Unternehmen Teil der Lieferkette eines KRITIS-Unternehmens ist. Zudem sind erfolgreiche Angriffe auf KMUs oft existenzbedrohend.
Lösung: Managed Security Services Provider liefern für KMUs ein professionelles Sicherheitsniveau zu einem planbaren monatlichen Preis.
Warum eignen sich MSS für Kommunen?
Kommunen sind ebenfalls zunehmend das Ziel von Cyberangriffen. Dabei arbeiten sie mit begrenzten Budgets, die Security-Abteilungen sind oft nur sehr klein und könnten auch nicht vergrößert werden. Der Fachkräftemangel ist gerade im öffentlichen Dienst stark ausgeprägt. Gleichzeitig verarbeiten die Kommunen sensible Daten, etwa zur Gesundheit oder zu ihren Einwohnenden, die es zu schützen gilt. Zudem hätte ein Ausfall von Bürgerportalen, Schulen oder des Zahlungsverkehrs unmittelbare Auswirkungen auf das öffentliche Leben, was den politischen Druck auf diese Organisationen weiter erhöht. NIS2 betrifft daher in Teilen auch Kommunen.
Lösung: Managed Security Services Provider können für Kommunen kritische Lücken schließen, ohne dass beispielsweise eigene SOC-Strukturen aufgebaut werden müssen.
Fachkräftemangel: Die Rekrutierung von Security-Analyst:innen und Incident-Response-Spezialist:innen ist teuer, aufwendig und oft erfolglos.
Lösung: MSSP schließen diese Lücke.
Komplexität moderner IT: Cloud-Umgebungen, mobiles Arbeiten und hybride Infrastrukturen schaffen neue Angriffspfade, die nur schwer zu überwachen sind.
Lösung: MSSP verfügen über spezialisierte Tools und Know-how.
Steigende Bedrohungslage: Mittelstand und Verwaltung werden gezielt mit Ransomware, Phishing-Attacken, DDoS-Angriffen und über Zero-Day-Schwachstellen angegriffen.
Lösung: MSSP erkennen diese Angriffe schneller und reagieren professionell.
Regulatorischer Druck: Organisationen müssen Nachweise erbringen und Standards wie DSGVO, NIS2, ISO 21001, TISAX etc. erfüllen.
Lösung: MSSP haben damit Erfahrungen und liefern u.a. revisionssichere Berichte.
Bedarf an 24/7-Überwachung: Ein eigenes Security Operations Center (SOC) zu betreiben, ist teuer und personalintensiv.
Lösung: MSSP bieten diese Leistung fertig und dauerhaft an.
Vorfälle oder Sicherheitslücken: Ein „Security-Schock“, wie beispielsweise ein Ransomware-Angriff, ein Datenverlust, ein längerer Systemausfall oder ein forensischer Untersuchungsbedarf, beschleunigt oft die Einführung.
Lösung: MSSP senken das Risiko weiterer erfolgreicher Angriffe deutlich.
Budgetdruck: Interne Security wird schneller teuer. Die Kosten für Personal, 24/7-Bereitschaft, konstante Weiterbildungen, Tools und Software summieren sich auf und oft sind hohe Anfangsinvestitionen erforderlich.
Lösung: MSSP bieten planbare monatliche Kosten.
Komplexe Lieferkettenanforderungen: Viele Unternehmen und Organisationen werden von ihren Kund:innen oder Partner:innen zu höheren Sicherheitsmaßnahmen verpflichtet.
Lösung: MSSP erleichtern die Erfüllung dieser Anforderungen erheblich.
Haben Sie Schwierigkeiten, IT-Security-Fachkräfte zu finden oder zu halten?
Können Sie kein eigenes 24/7-Security-Team aufbauen?
Fehlt Ihnen Expertise bei Themen wie XDR, SIEM, Incident Response oder Threat Intelligence?
Wären Betriebsunterbrechungen oder Datenverluste für Sie geschäftskritisch oder existenzbedrohend?
Haben Sie bereits Sicherheitsvorfälle erlebt?
Nutzen Sie Cloud, Remote Work oder hybride Infrastrukturen?
Unterliegen Sie gesetzlichen oder branchenspezifischen Vorgaben wie DSGVO, NIS2, TISAX etc.?
Haben Sie Schwierigkeiten, auditfähige Nachweise oder Dokumentationen zu erstellen?
Müssten Sie eigentlich mehr Sicherheitsmaßnahmen umsetzen, haben aber keine Kapazitäten dafür?
Ist ein internes SOC oder eine vollwertige Security-Abteilung für Sie zu kostspielig?
Möchten Sie lieber planbare monatliche Kosten statt hoher Investitionen in Technik und Personal?
Haben Sie keine klaren Incident-Response-Prozesse oder Notfallpläne?
Fehlt Ihnen die Transparenz über Ihr IT-Sicherheitsniveau?
Stoßen Sie bei der Absicherung neuer Projekte oder Standorte regelmäßig an Ihre Grenzen?
Managed Security Services sind für die meisten Unternehmen, Kommunen und Organisation DER Schlüssel, um die eigene Sicherheit in einer zunehmend komplexeren und gefährlicheren Cyberwelt zu gewährleisten. Die Angriffsmethoden werden immer vielfältiger, doch der Pool an spezialisierten Fachkräften wird immer kleiner. Neue Techniken der Cyberkriminellen erfordern neue Abwehrmethoden, die integriert werden müssen. Gleichzeitig steigen die gesetzlichen sowie die Kunden- und Partneranforderungen an das Sicherheitsniveau. Für viele Unternehmen und Organisationen ist dies eine kaum zu bewältigende Aufgabe. Ein professioneller Managed Security Services Provider bringt dagegen die nötige Erfahrung mit, verfügt über die notwendigen Ressourcen, um auf dem neuesten Stand der Technik und Angriffsmethoden zu bleiben, und kennt sich mit Gesetzesvorgaben aus. In der Zusammenarbeit ist der MSSP dafür verantwortlich, das notwendige Fachpersonal vorzuhalten und weiterzubilden.
Wir als EWE stehen Ihnen dabei als lokaler Ansprechpartner vor Ort zur Seite. Unsere Expert:innen entwickeln gemeinsam mit Ihnen ein Schutzkonzept und analysieren, welche IT-Sicherheitsaufgaben Sie an uns und unsere Technologiepartner abgeben können. Profitieren Sie dabei zum Beispiel von unserer umfangreichen Erfahrung in der Absicherung unserer eigenen Systeme, dann wir zählen schon seit vielen Jahren zur kritischen Infrastruktur Deutschlands. Lassen Sie uns darüber sprechen, wie Sie ein professionelles Sicherheitsniveau zu planbaren Kosten erreichen können, damit Sie sich ganz auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren können, während wir Sie vor Cyberbedrohungen beschützen!
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