Letzte Aktualisierung:
16.08.2022
4 Minuten
Transformation in Richtung Nachhaltigkeit: Gesellschaftlicher Wandel erhöht den Handlungsdruck
Nachhaltigkeit ist schon lange kein Nischenphänomen mehr für den Bioladen um die Ecke, sondern betrifft alle Branchen und Unternehmensgrößen. Vom Ein-Mann-Betrieb bis zum globalen Großkonzern gilt: Wer zukunfts- und wettbewerbsfähig bleiben möchte, muss sich mit dem Thema auseinandersetzen und sein Geschäftsmodell auf Nachhaltigkeit ausrichten – je eher, desto besser.
Inzwischen gehört es nicht mehr nur zum guten Ton, nachhaltig zu handeln. Eine nachhaltige Führung und Unternehmenskultur gewinnt auch aus Gründen der langfristigen Existenzsicherung zunehmend an Bedeutung. So machen sich selbst Inhaber und Geschäftsführer kleiner und kleinster Unternehmen heute Gedanken darüber, wie sie ihren Betrieb nachhaltiger aufstellen können. Doch warum eigentlich? Warum ist es sinnvoll, wenn sich zum Beispiel ein Friseursalon, eine Zahnarztpraxis, eine Kanzlei, eine Kfz-Werkstatt, eine Werbeagentur oder ein Eis-Café nachhaltiger aufstellen? Was bringt es Kleinstunternehmen, sich verstärkt mit Nachhaltigkeitsideen auseinanderzusetzen, und was ist unter Nachhaltigkeit in diesem Kontext überhaupt zu verstehen?
Nachhaltigkeit wird häufig mit Umweltschutz gleichgesetzt. Das ist natürlich ein sehr wichtiger Aspekt. Doch den Begriff allein auf die Klimaschutzkomponente zu reduzieren, wird dem komplexen Nachhaltigkeitsgedanken nicht gerecht. Denn dieser hat auch eine wirtschaftliche und soziale Dimension. Anschaulich erklären lässt sich dies anhand des Drei-Säulen-Prinzips, demzufolge eine nachhaltige Unternehmensentwicklung nur möglich ist, wenn wirtschaftliches Wachstum, ökologische Verträglichkeit und soziale Sicherheit gleichermaßen Berücksichtigung finden und im Einklang zueinander stehen. Nachhaltig unternehmerisch zu handeln bedeutet also nicht nur, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, indem man seinen CO2-Fußabdruck verringert. Zum nachhaltigen Handeln gehört ebenso, soziale Verantwortung zu übernehmen, sich gesellschaftlich zu engagieren und ein faires, gleichberechtigtes Miteinander im Unternehmen zu fördern. Nicht zuletzt muss ein nachhaltiges Geschäftsmodell aber auch Gewinne erzielen, um langfristig existieren zu können und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Nachhaltigkeit ist also kein kurzfristiger Trend, sondern ein grundlegender Wandel der Gesellschaft, der alle betrifft und den jedes Unternehmen jetzt starten sollte.
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