Letzte Aktualisierung:
18.03.2026
7 Minuten
Ein DDoS-Angriff (Distributed Denial of Service) ist ein gezielter Überlastungsangriff auf Ihre IT. Dabei senden tausende oder sogar hunderttausende kompromittierter Geräte (sogenannte Botnetze) gleichzeitig Anfragen an Ihren Server, Ihre Website oder eine Online-Anwendung. Das Ziel des Angriffes besteht darin, Ihre Bandbreite, Ihre Rechenleistung oder auch Ihre Speicherkapazität so stark zu belasten, dass der legitime Datenverkehr nicht mehr verarbeitet werden kann. Dadurch wird das betroffene System verlangsamt oder ist mehr erreichbar.
Die häufigste Motivation für einen DDoS-Angriff ist Erpressung (Ransom-DDoS). Cyberkriminelle fordern dabei eine Zahlung, um die Attacke zu stoppen oder gar nicht erst zu starten. DDoS-Angriffe werden auch zur gezielten Wettbewerbssabotage oder Reputationsschädigung eingesetzt, beispielsweise bei stark transaktionsgetriebenen Geschäftsmodellen wie E-Commerce, Ticketing oder Finanzdienstleistungen. Außerdem gibt es politische oder ideologische Motive (Hacktivismus), bei denen vor allem Behörden und Organisationen angegriffen werden. Darüber hinaus können DDoS-Attacken auch als Ablenkungsmanöver für weitere Angriffe genutzt werden.
Die möglichen Schäden, die Ihrem Unternehmen durch einen erfolgreichen DDoS-Angriff entstehen können, sind enorm. Durch die Nichterreichbarkeit von Systemen folgen Betriebsausfälle, Umsatzverluste und Produktionsausfälle. Hinzu kommen Reputationsschäden, Kosten für die Wiederherstellung sowie potenzielle rechtliche Konsequenzen, beispielsweise wenn im Zuge des Angriffs Daten verloren gegangen sind.
Ein effektiver Schutz ist daher unverzichtbar. Bei jedem vierten Unternehmen sind in Deutschland 2025 Schäden durch DDoS-Attacken entstanden (Quelle: bitkom). Dabei steigt nicht nur die Zahl der erfolgreichen DDoS-Angriffe, sondern auch deren Komplexität und Volumen. DDoS-Attacken sind so konzipiert, dass sie viele klassische IT-Sicherheitsmaßnahmen wie Firewalls umgehen, da jede einzelne Anfrage, die ans System gestellt wird, als „sicher“ gilt. Verstärkt wird diese Entwicklung durch einen großen Schwarzmarkt im Darknet, auf dem kaum technisches Vorwissen nötig ist, um leicht und kostengünstig einen DDoS-Angriff zu „bestellen“ (Cybercrime-as-a-Service).
Ein DDoS-Angriff ist kein „großer Knopf“, den Cyberkriminelle einfach drücken können. Vielmehr ist er eine Kombination aus Vorbereitung, Steuerung und orchestrierter Last.
1. Vorbereitung: Aufbau eines Botnetzes
Um einen DDoS-Angriff ausführen zu können, benötigen Angreifer eine große Anzahl an Systemen bzw. infizierten Geräten, die sie gleichzeitig fernsteuern können. Meistens handelt es sich dabei um IoT-Geräte wie Kameras, Babyphones und Smart-Home-Geräte, die oft schwache Passwörter, veraltete Firmware oder offene Dienste haben. Möglich ist auch die Verwendung von Routern, Servern oder Cloud-Instanzen sowie PCs und Smartphones. In jedem Fall werden die Systeme mit einem Schadcode infiziert, der für die Nutzenden unauffällig bleibt. Als Mitglied im Botnetz wartet das Gerät dann darauf, dass auf Kommando Traffic erzeugt werden soll. Das besonders Gefährliche daran ist, dass diese Botnetze bestehen bleiben und jederzeit wieder für Angriffe eingesetzt werden können.
2. Steuerung: Command-and-Control (C2)
Angreifer benötigen eine Steuerungsebene, um alle Bots in ihrem Botnetz gleichzeitig ansprechen zu können. Dies kann zentral über einen C2-Server, dezentral mit wechselnden Domains und IP-Adressen oder im Peer-to-Peer-Ansatz (P2P) erfolgen, bei dem die Bots die Befehle untereinander verteilen.
3. Ausführung: Koordinierte Angriffswellen zur Überlastung
Ein typischer DDoS-Angriff findet in Wellen statt, um gängige Abwehrmechanismen zu umgehen. Dabei gibt es unterschiedliche Typen:
Ramp-up: Der Angriff beginnt langsam und steigert sich dann, um die Limits des IT-Systems zu testen und den Beginn zu verschleiern.
Bursts: Der Angriff erfolgt in kurzen, aber heftigen Peaks, um die Filter zu überfordern.
Multi-Vector: Es werden mehrere Angriffsarten kombiniert oder finden im Wechsel statt, um das Abwehrsystem zu überfordern.
Adaptiv: Die Angreifer reagieren während der Attacke flexibel auf Gegenmaßnahmen wie IP-Blocking, Captchas oder WAF-Regeln.
Typische Ziele bei einer DDoS-Attacke auf Unternehmen sind Server, einzelne Applikationen, Dienste wie DNS, Mail-Gateways oder VPN-Portale sowie Netzwerkkomponenten wie Firewalls, Load Balancer, Router oder die Internetanbindung. DDoS-Angriffe müssen nicht unbedingt Ihre Server erreichen, um erheblichen Schaden anzurichten. Oft reicht es, den Engpass bis dahin zu stören, um ein Unternehmen lahmzulegen.
Botnet vs. Reflection/Amplification | |
|---|---|
Heutzutage stammt nicht mehr jede DDoS-Welle ausschließlich von Bots. Oft werden Angriffe mit der Reflection/Amplification-Taktik verstärkt (Reflektion und Verstärkung). Dabei senden Bots kleine Anfragen mit der gespooften Absenderadresse des Opfers an offene Dienste im Internet. Diese senden dann große Antworten an das Opfer zurück. So entsteht beim Opfer ein sehr hoher Traffic, während der Aufwand für den Angreifer gering bleibt. | |
DDoS-Attacken lassen sich in die Kategorien volumetrisch, protokollbasiert und applikationsbasiert unterteilen, die gut mit den Layern aus dem OSI-Schichtenmodell für IT-System
| OSI-Layer 3 – | OS-Layer 4 – | OSI-Layer 7 – |
|---|---|---|---|
Ziel | Ihre Bandbreite bzw. das Routing und Ihre Netzwerkpfade werden gezielt überlastet. | Ihre Verbindungsverwaltung wird überfordert und Ihre Ressourcen wie Server oder Firewalls werden gezielt erschöpft. | Nicht nur die Leitung, sondern auch die Rechenlogik und die Ressourcen einer Anwendung oder eines Webservers werden gezielt ausgereizt. |
Mechanik | Sehr viele IP-Pakete werden gleichzeitig an Sie gesendet. | Es wird z. B. eine massive Anzahl an Verbindungsaufbauversuchen gestartet. | Viele scheinbar legitime Anfragen werden an die Anwendung gestellt (z. B. Suchanfragen oder Logins) oder es werden wenige Anfragen gestellt, die aber mit maximalem Aufwand beantwortet werden müssen. |
Beispiele | UDP-Floods, DNS-Amplification, NTP-Amplification, ICMP-Floods, SYN-Floods | Ping of Death, Smurf-DDoS, fragmentierte Paket-Angriffe | HTTP-Floods, GET/POST-Floods, Slowloris, RUDY (R-U-Dead-Yet?) |
Abwehrmechanismen | ISP-Filtering, BGP-Umleitung, Scrubbing-Center, Blackholing | SYN-Cookies, Stateful Inspection, Connection-Limits, Rate Limiting | WAF, Bot-Management, Rate-Limits pro Session/API, Caching |
Wo sollte die Abwehr spätestens stattfinden? | Vor Ihrer eigenen Infrastruktur, bevor der schädliche Traffic Sie erreicht. | Am Netzwerkrand und in einem Scrubbing-Center | Auf der Anwendungsebene |
Generell gilt: Je niedriger der Layer, desto früher muss der Angriff gestoppt werden. Idealerweise noch vor der eigenen Infrastruktur.
Um DDoS-Angriffe effektiv abzuwehren, benötigen Sie eine Kombination aus präventiven Maßnahmen, robusten Erkennungssystemen und schnellen Reaktionsplänen. Entscheidend ist zudem eine professionelle DDoS-Mitigation, bei der „schlechte“ Anfragen an Ihr System bereits herausgefiltert werden, bevor sie Ihr Netzwerk jemals erreichen.
Proaktive DDoS-Prävention: 10 entscheidende Schritte
Mit unserer Checkliste sind Sie in zehn Schritten bestmöglich auf einen DDoS-Angriff vorbereitet:
Eine DDoS-Attacke auf Ihr Unternehmen können Sie, wie alle anderen Cyberangriffe auch, nicht direkt verhindern. Sie können jedoch den potenziellen Schaden minimieren. Das Ziel Ihres Notfallplans sollte daher immer darin bestehen, Ihre Verfügbarkeit zu sichern, Ihre Reaktionszeit auf den Angriff zu minimieren und Ihre Geschäftsschäden zu begrenzen. Im Kern sollte Ihr Plan dieser Logik folgen: Vorbereitung ➔ Erkennung ➔ Eindämmung ➔ Stabilisierung ➔ Nachbereitung.
1. Vorbereitung
Damit Ihr Notfallplan wirksam ist, sollten wesentliche Entscheidungen bereits vor dem Angriff getroffen werden. Dazu gehören unter anderem die Definition kritischer Assets, die Einführung technischer Schutzmaßnahmen wie einer professionellen DDoS-Mitigation, die Festlegung klarer Verantwortlichkeiten und Kommunikationswege sowie ein kontinuierliches Monitoring, damit Sie bei Auffälligkeiten alarmiert werden.
2. Erkennung
Im nächsten Schritt müssen Sie schnellstmöglich erkennen, dass Sie angegriffen werden, um welche Art von DDoS-Attacke es sich handelt und welche Systeme betroffen sind. Informieren Sie alle wichtigen Stellen.
3. Eindämmung
Je schneller Sie den Angriff eindämmen, desto geringer ist der entstehende Schaden. Aktivieren Sie bei Bedarf die Traffic-Umleitung in ein externes Scrubbing-Center und leiten Sie weitere technische Sofortmaßnahmen wie Geoblocking oder eine Rate-Limit-Verschärfung ein. Wichtig ist, dass Sie Ihre Infrastruktur stabilisieren und alle getroffenen Maßnahmen dokumentieren. Gegebenenfalls muss auch eine Strafanzeige erstattet werden oder eine Meldung an Behörden erfolgen.
4. Stabilisierung
Im nächsten Schritt geht es darum, Ihre Systeme schrittweise wieder zu normalisieren. Fahren Sie Ihre Schutzmaßnahmen jedoch nicht sofort zurück, sondern intensivieren Sie Ihr Monitoring. Gerade bei DDoS-Attacken kommt es häufig zu Folgeangriffen.
5. Nachbereitung
Wie jeder andere Sicherheitsvorfall muss auch ein DDoS-Angriff sorgfältig nachbereitet werden. Welche Systeme wurden wie angegriffen? Wie hoch waren die Schäden? Welche Langzeitfolgen gibt es? So können Sie die Wirksamkeit Ihrer Schutzmaßnahmen bewerten und Sicherheitslücken schließen.
Beim Schutz vor DDoS-Attacken spielen zwei Schlüsselkonzepte eine Rolle: Mitigation und Scrubbing. Bei der DDoS-Mitigation wird der bösartige Traffic vom legitimen Datenverkehr getrennt, sodass nur „saubere“ Datenpakete zu Ihnen gelangen. „Scrubbing“ (zu Deutsch: Schrubben) bezeichnet dabei die eigentliche Reinigungsinstanz, die in der Regel in hochskalierten Rechenzentren läuft.
Ein Scrubbing-Prozess läuft wie folgt ab:
Das Scrubbing-Center verfügt in der Regel über eine Bandbreite von mehreren 100Gbit/s bis Terabit/s und kann so den Traffic filtern. Hier werden beispielsweise gefälschte IP-Pakete oder solche, die von bestimmten IP-Adressen oder Orten versendet wurden, erkannt. Auch Protokollmissbrauch (Layer-4-Attacken) und Angriffe auf Anwendungsebene (Layer 7) können hier analysiert und gefiltert werden. Eine moderne Mitigation führt zudem eine verhaltensbasierte Erkennung durch. So können bereits leichte Abweichungen vom normalen Traffic gefunden und bewertet werden. Anschließend wird der bereinigte Datenverkehr an Sie zurückgeleitet.
Always-on- vs. On-demand-Mitigation Always-on: Sämtlicher Traffic läuft permanent durch die Mitigationsinfrastruktur. Das ermöglicht eine sehr schnelle Reaktion, verursacht jedoch höhere laufende Kosten. On-demand: Im Normalbetrieb erreicht Sie jeder Traffic direkt und nur bei einem Angriff wird umgeleitet. Das ist günstiger, bedeutet aber eine Verzögerung in der Abwehr.
Always-on- vs. On-demand-Mitigation | |
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Always-on | Sämtlicher Traffic läuft permanent durch die Mitigationsinfrastruktur. Das ermöglicht eine sehr schnelle Reaktion, verursacht jedoch höhere laufende Kosten. |
On-demand | Im Normalbetrieb erreicht Sie jeder Traffic direkt und nur bei einem Angriff wird umgeleitet. Das ist günstiger, bedeutet aber eine Verzögerung in der Abwehr. |
Im Wesentlichen gibt es drei Möglichkeiten, einen wirksamen DDoS-Schutz aufzubauen: In der Cloud, bei Ihnen vor Ort (On-Premise) oder hybrid. Die Wahl der passenden DDoS-Schutzarchitektur ist eine strategische Entscheidung und hängt maßgeblich von Ihrem Geschäftsmodell, Ihrem Risikoprofil, Ihren regulatorischen Anforderungen und Ihrer technischen Reife ab.
| Cloud-basierter Schutz | On-Premise-Schutz | Hybridlösung |
|---|---|---|---|
Charakteristik | Der Traffic wird über ein externes Scrubbing-Center geleitet | Dedizierte DDoS-Abwehr im eigenen Rechenzentrum oder am Netzwerkrand | Lokal werden kleinere Angriffe gefiltert, große Volumenangriffe werden automatisch an das Scrubbing-Center umgeleitet |
Investitionskosten (CAPEX) | Gering (Servicemodell) | Hoch (Hardware, Implementierung) | Mittel bis hoch |
Laufende Kosten (OPEX) | Planbar, abonnementbasiert | Wartung, Updates, Personal | Kombiniert |
Verwaltungsaufwand | Gering | Hoch | Mittel |
Skalierbarkeit | Sehr hoch, Änderungen meist monatlich möglich | Begrenzt; Änderungen sind meist mit Investitionen und Personalkosten verbunden | Mittel; abhängig von der Verteilung der Aufgaben |
Schutz gegen große volumetrische Angriffe | Sehr gut | Eingeschränkt (die eigene Internetanbindung bleibt ein Engpass) | Mittel bis sehr gut |
Latenz | Minimal erhöht durch die Umleitung | Sehr gering | Sehr gering |
Reaktionszeit im Angriff | Sehr schnell (gerade beim Always-on-Modell) | Oft abhängig von einzelnen Personen | Gut bis sehr schnell |
Abhängigkeit vom Provider | Hoch | Gering | Mittel |
Kontrollmöglichkeiten/ | Anbieter liefert regelmäßig ein auditfähiges Reporting | Hoch, aber oft zeit- und ressourcenintensiv | Hoch |
Datenschutz/Datenhoheit | Zertifizierte Anbieter arbeiten DSGVO-konform | Vollständig intern | Selektiv extern |
Komplexität der Implementierung | Gering bis mittel | Hoch | Hoch |
Schutz vor Layer-7-Angriffen | Sehr gut (WAF/CDN sind i. d. R. integriert) | Möglich, aber Zusatzmodule notwendig | Mittel bis sehr gut |
Geeignet für | Sehr gut | Eingeschränkt | Sehr gut |
Geeignet für | • KMUs ohne eigenes Security-Team | • Unternehmen mit eigenem SOC/Netzwerkteam | • Mittelständische Unternehmen mit hoher digitaler Abhängigkeit |
Ein erfolgreicher DDoS-Angriff kostet kleine und mittelständische Unternehmen im Durchschnitt 100.000 Euro. Damit Ihnen das nicht passiert, stehen wir Ihnen als erfahrener Partner bei der Abwehr von DDoS-Angriffen zur Seite. Bei aktiviertem Schutz werden alle Datenverbindungen zwischen Ihnen und unserem Kernnetz, dem EWE IP-Backbone, analysiert, bevor sie Ihre Firewall erreichen. In unserem leistungsstarken Scrubbing-Center filtern wir alle „bösartigen“ Datenpakete heraus und leiten nur die „gutartigen“ Anfragen an Sie weiter. Unsere Administrator:innen in unserem Network Operation Center (NOC) überwachen die Netzwerke rund um die Uhr, um DDoS-Attacken frühzeitig zu erkennen und abzuwehren. Die dafür benötigten leistungsstarken Rechenzentren befinden sich direkt bei uns in der Region in Oldenburg und Osnabrück und sind nach den höchsten Standards zertifiziert. Unsere erfahrenen IT-Sicherheitsfachleute stimmen gern mit Ihnen eine individuelle DDoS-Schutzlösung ab, damit Sie, Ihre Server, Ihr Online-Shop, Ihre Website etc. immer erreichbar bleiben.
Unsere Expertise: BSI-zertifizierter Schutz und 24/7-Monitoring
EWE ist eines von nur 23 Unternehmen in Deutschland, das die strengen Kriterien des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erfüllt, um als DDoS-Mitigation-Dienstleister qualifiziert zu werden. Im Rahmen der Qualifizierung wurde unser Leistungsangebot intensiv geprüft und wir haben in Tests bewiesen, dass EWE unterschiedlichste Angriffssituationen fach- und zielgerichtet bewältigen kann. Damit sind Unternehmen jeder Größe sowie solche, die zur kritischen Infrastruktur gehören, bei uns bestens aufgehoben.
Da wir als Energieversorger und Anbieter von Managed Services im Bereich IT-Sicherheit ebenfalls als KRITIS-Unternehmen gelten, profitieren Sie neben unserer Qualifizierung auch von unserer langjährigen Erfahrung in der Absicherung unserer eigenen Netze. Unser hochqualifiziertes Expertenteam überwacht und überprüft unser Netz rund um die Uhr, 24/7/365. Somit sind Sie nicht nur während der Arbeitszeiten, sondern auch nachts, am Wochenende oder an Feiertagen vor DDoS-Attacken geschützt.
Zudem bieten wir Ihnen individuelle, skalierbare DDoS-Lösungen passend zu Ihrer Bedrohungslage und Unternehmensgröße. Damit Sie jederzeit volle Transparenz haben, liefern wir Ihnen regelmäßig Reports über abgewehrte Attacken sowie eine detaillierte Traffic-Analyse.
Im Durchschnitt wehren wir täglich 16 DDoS-Angriffe ab.
Alle 90 Minuten muss unser Schutzsystem eingreifen, um Attacken auf unsere Kund:innen abzuwehren.
Unternehmen sehen sich heute mit einer Vielzahl gesetzlicher Regelungen konfrontiert. Dazu zählen die DGVO, die ISO-Norm 27001, die NIS2-Richtlinie der EU und der empfohlene BSI-Grundschutz. Sie alle fordern IT-Sicherheitsmaßnahmen. Die EWE DDoS-Schutzlösungen können Unternehmen zuverlässig dabei helfen, diese Compliance-Anforderungen zu erfüllen. In den Vorgaben werden meist keine expliziten Technologien gefordert, sondern ein IT-Sicherheitskonzept „auf dem aktuellen Stand der Technik“. Eine professionelle DDoS-Mitigation fällt definitiv in diese Kategorie. Gerade für Unternehmen, die gemäß der NIS2-Richtlinie zur kritischen Infrastruktur zählen, ist ein DDoS-Schutz unerlässlich, da er Betriebsausfälle verhindern kann. Gern beraten wir Sie zu Ihren individuellen gesetzlichen und Compliance-Anforderungen und erarbeiten mit Ihnen ein passendes 360°-IT-Sicherheitskonzept.
➔ Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie die NIS2-Richtlinie umsetzen können, in unserem Artikel „Die NIS2-Richtlinie: Pflichten, Fristen & Sektoren kompakt erklärt“.
Besonders häufig betroffen sind:
- E-Commerce und Onlinehandel
- Finanzdienstleister und FinTechs
- SaaS- und Cloudanbieter
- Gaming- und Streamingplattformen
- Behörden und öffentliche Einrichtungen
- Telekommunikations- und Energieversorger
Grundsätzlich gilt: Je stärker ein Geschäftsmodell von digitaler Verfügbarkeit abhängt, desto attraktiver ist es als Ziel. Sicher ist niemand.
Typische Frühindikatoren sind:
- Plötzliche, ungewöhnliche Traffic-Spitzen
- Erhöhte Latenzzeiten
- Verbindungsabbrüche oder Timeouts
- Stark steigende CPU- oder State-Table-Auslastung
- Auffällige Häufung identischer Anfragen oder IP-Bereiche
Wichtig ist hier immer ein Vergleich mit den bekannten, „gewöhnlichen“ Traffic-Baselines. In manchen Fällen geht dem Angriff ein Drohbrief oder ein Erpresserschreiben voraus.
Das ist sehr unterschiedlich, aber im Durchschnitt müssen Sie mit 100.000 Euro rechnen. Neben dem direkten Umsatzverlust entstehen Kosten auch durch
- Produktionsausfälle
- SLA-Vertragsstrafen
- Incident-Response-Kosten
- Wiederherstellungskosten
- Investitionen in nachträgliche Schutzmaßnahmen
- Reputationsschäden und Kundenabwanderung
- Mögliche Rechtskosten
Den Kosten für Schutzmaßnahmen müssen immer die potenziellen Kosten für einen erfolgreichen Angriff gegenübergestellt werden.
Ja. Neben technischer DDoS-Mitigation bieten wir Ihnen auch präventive Beratung zum Thema IT-Sicherheit allgemein sowie zum DDoS-Schutz im Besonderen an. Dazu gehören unter anderem:
- Analyse der bestehenden Netz- und Sicherheitsarchitektur
- Bewertung von Schwachstellen
- Empfehlung geeigneter Mitigation-Modelle (Cloud, On-Premise, Hybrid)
- Integration in bestehende Security- und ISMS-Strukturen
- Monitoringkonzepte bis hin zu einem SOCaaS
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