Grün und digital

Wie sich Unternehmen und Kommunen für die Zukunft rüsten

Ein Frau und ein Mann hinter einem Schreibtisch, die eine stilisierte grüne Vernetzung ihres Unternehmens betrachten

Letzte Aktualisierung:

19.05.2022

8 Minuten

Nachhaltigkeit als Ziel im Unternehmen

Innovative Lösungen für eine sinnvolle, digitale Zukunft

Mit Technologie wie der Kraft-Wärme-Kopplung in eine sinnvolle Zukunft

Unternehmen und Kommunen mit zukunftsfähigen Lösungen zu unterstützen – dafür steht bei EWE das Motto: „Aus Innovationen Alltag machen“. Auf diesem Weg nimmt beispielsweise die Kraft-Wärme-Kopplung – also die gleichzeitige Produktion von Strom und Wärme – eine bedeutende Rolle ein. Der Ausbau der hocheffizienten Technologie ist ein wichtiger Baustein für eine zukunftsfähige Versorgung von Wohnquartieren und größeren Gebäuden mit Wärme und Strom. Darüber hinaus ist die Kraft-Wärme-Kopplung eine Übergangslösung auf dem Weg zum ressourcenschonenden Wirtschaften.

Ressoucrenschutz durch den Umbau der Energieversorgung und durch Energieeffizienzmaßnahmen

Doch wie können Unternehmen Verantwortung gerecht werden und welchen Beitrag können sie leisten? Neben dem Umbau der Energieversorgung ist die Energieeffizienz eine weitere Säule der Energiezukunft. Ob eine kurzfristig umsetzbare Maßnahme, die Neutralstellung von Produkten oder ein Gesamtkonzept für die Produktion oder des gesamten Unternehmens: Jeder Schritt ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ziel sollte es sein, die eigenen CO2-Emissionen zu reduzieren, den Energieverbrauch zu senken und zusätzlich von einer nachweislich besseren Bilanz zu profitieren.

Welche Maßnahmen sind für Ihr Unternehmen passend?

Mit der Umstellung auf Ökostrom die CO2-Bilanz verbessern

Um ein individuelles Fundament aufzubauen, steht Unternehmen mittlerweile eine Palette an Energielösungen zur Verfügung. Bereits mit der Umstellung auf Ökostrom kann eine Bilanz positiv beeinflusst werden. Mit dem Einsatz von Wasserkraft, Windkraft und Solarenergie kann jede Firma aktiv zum Ausbau regenerativer Energieerzeugung beitragen. Die internen Prozesse bleiben vom Wechsel unberührt und der Kostenaufwand kalkulierbar.

Strom selbst erzeugen, speichern und Lastspitzen vermeiden – so kann die Wirtschaft Verantwortung übernehmen

Ein Facharbeiter auf einer PV-Anlage

Energiedienstleister wie EWE bieten neben der reinen Energielieferung umfangreiche energetische Lösungen für Unternehmen an. Dadurch ist es Firmen möglich, Energie selbst zu erzeugen und zu nutzen. Durch den Bau von Photovoltaikanlagen können sie eigenen Strom produzieren und in Speichersystemen für den späteren Einsatz vorhalten. Gerade große Dachflächen von Produktionshallen bieten ideale Voraussetzungen für eine Photovoltaikanlage (PV-Anlage). Ein großer Vorteil ist zudem, dass sie Skaleneffekte ausspielen können. Komponenten wie Wechselrichter oder die Verkabelung benötigt jede stationäre PV-Anlage. Je mehr Solarmodule auf dem Dach Platz finden, desto weniger stark steigen prozentual die Gesamtkosten. Durch den Verbrauch von Eigenstrom können Betriebe die Energiekosten signifikant senken. Auch eine Vermarktung von freien Stromreserven ist möglich und bildet eine zusätzliche Einnahmequelle.

Für gute Bedingungen sorgen außerdem zusätzliche Stromspeichersysteme, weil sie vor allem bei der Stromabnahme Lastspitzen vermeiden. Diese Lastspitzen treiben die Energiekosten ansonsten deutlich in die Höhe.

Eine PV-Anlage, die sich selbst amortisiert, hat EWE beispielsweise für das Unternehmen A. Moor Feinwerkmechanik aus Aurich umgesetzt. Ziel war es, Strom selbst zu erzeugen, um durch die Senkung der Energiekosten auch die Produktionskosten zu senken. Das Unternehmen spart inzwischen durch die eigene Stromerzeugung jährlich rund 60.000 Kilogramm CO2-Emissionen ein und ist zu 24,5 Prozent autark. Dank der Einsparungen finanziert sich die Photovoltaikanlage von selbst, eine Finanzierung war nicht notwendig.

Lösungen für Wärme und Licht

In den Bereichen Wärme und Licht können Unternehmen ebenfalls innovative Lösungen nutzen. Eine Möglichkeit ist die Ergänzung von Erdgas mit Beitrag+. Garantiert ist dabei, dass zertifizierte Klimaschutzprojekte gefördert werden.

Mit innovativen Wärmelösungen können Unternehmen einen Schritt weitergehen. Durch neue, moderne Technik können sie den Energieverbrauch und die damit verbundenen Kosten senken. Durch das Zusammenspiel von effektiver Wärmeproduktion, Erdgas mit Beitrag+ und regenerativem Strom kommen entsprechende Gesamtlösungen zum Einsatz.

Die Optimierung der Beleuchtungsinfrastruktur bietet ebenfalls großes Potenzial. Eine Kombination aus effizienter LED-Beleuchtung, intelligenter Steuerung und smartem Lichtmanagement kann bis zu 80 Prozent an Kosten einsparen. Die Umstellung können Unternehmen flexibel finanzieren. EWE bietet Licht- und Wärmelösungen auf Ratenzahlung, als Sofortkauf, zur Miete oder im Contracting ohne eigene Investition an.

Diesen Weg der Optimierung beim Thema Licht ist beispielsweise Volkswagen im Werk Emden mit EWE gegangen. Um die Effizienz zu verbessern, haben wir in einer Musterhalle die Beleuchtung neu konzipiert und dabei herkömmliche Leuchtmittel durch energiesparende LED-Beleuchtung ausgetauscht. Die installierte Leistung konnten wir von 35 kW auf 5 kW senken. Dank der neuen, tageslichtabhängigen Dimmer kann VW von einem erheblichen Energiesparpotenzial profitieren. Verbessern konnten wir zudem die Arbeitsatmosphäre – mit optimal auf das Team ausgerichtete Lichtfarben.

Mobilität für zukunftsfähige Flotten

Wer die Chancen neuer Ideen von intelligenter Mobilität im eigenen Unternehmen nutzen möchte, kann seine Flotte auf den Betrieb mit erneuerbaren Energien ausrichten. Energieunternehmen wie EWE unterstützen dabei mit dem Bau einer intelligenten Ladeinfrastruktur, im besten Fall betrieben mit Ökostrom aus der eigenen Erzeugung, um auch das eigene Image positiv zu beeinflussen.

Digitalisierung – mehr als ein Internetanschluss

Ein Mann guckt in einem Büro auf ein Tablet, auf dem eine stilisierte hellblaue Vernetzung mit der Umgebung angedeutet wird.

Innovative Lösungen gehen oft einher mit dem Thema Digitalisierung. Dabei steigen über alle Branchen hinweg die Anforderungen. Ein wachsender Teil des gesellschaftlichen Lebens sowie der Arbeitswelt findet zunehmend im digitalen Umfeld statt. Online-Anwendungen wie Apps erleichtern den Alltag, und Online Shopping ist nicht mehr wegzudenken. Damit all das funktioniert, braucht es einige technische Voraussetzungen. Ohne eine stabile, leistungsfähige Internetverbindung verlieren Unternehmen beispielweise den Anschluss. Und eine DSL-Leitung, die zu Hause vollkommen ausreicht, stößt im Betrieb schnell an ihre Grenzen. Hier ist Glasfaser mittlerweile Standard.

Angefangen bei der Nutzung von Cloudanwendungen über die Videokonferenz bis hin zum Betrieb eines Onlineshops: Im unternehmerischen Kontext muss ein Internetanschluss stabil, ausfallsicher, schnell und skalierbar sein. All das bietet eine Glasfaser-Direktanbindung. Mit dieser exklusiven Internetanbindung – bei der die Bandbreite nicht mit anderen Firmen oder privaten Haushalten geteilt werden muss – sind Geschwindigkeiten von bis zu 100 Gigabit pro Sekunde möglich. Der Anschluss erfolgt direkt an das Glasfaserkernnetz von EWE.

Doch auch die beste Highspeed-Internetanbindung kann keinen Schutz vor Hackerangriffen bieten. Bei der stetig wachsenden Anzahl an Cyberangriffen lohnt es sich für Unternehmen, in die Netzwerksicherheit und IT-Sicherheit zu investieren. Die wichtigsten Bausteine der IT-Sicherheit sind eine verlässliche Firewall, ein professioneller Virenschutz sowie ein Schutz aller Endgeräte. Wir unterstützen Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen nicht nur bei der nachhaltigen Digitalisierung und beim Aufbau einer tragfähigen digitalen Infrastruktur, sondern bietet auch lückenlose Cybersicherheit.

Windenergie – für mehr erneuerbare Energie im Unternehmen

Energieeffizienz ist für EWE seit vielen Jahren ein großes Thema. Wir haben früh auf erneuerbare Energien und deren Integration in intelligente Netze gesetzt, innovative Mobilitäts- und Speicherlösungen entwickelt. Häufig sind wir dabei neue Wege gegangen. Beispielsweise als wir im April 2010 mit alpha ventus den ersten deutschen Offshore-Windpark in der Nordsee in Betrieb genommen haben.

Wir wissen, dass viele weitere Schritte folgen müssen, um unsere Welt lebenswert zu erhalten. Beispielsweise wollen wir der erste integrierte Wasserstoff-Versorger sein, der über die gesamte Wertschöpfungskette aktiv ist. Fakten schaffen wir bereits beim Speichern: In Rüdersdorf bei Berlin bauen wir gerade in rund 1.000 Metern Tiefe einen Kavernenspeicher im Salzgestein, um dort erstmalig 100 Prozent Wasserstoff ein- und auszulagern. Im niedersächsischen Huntorf zeigen wir mit der Wasserstoff-Produktion aus erneuerbaren Energien seit Sommer 2020 im Kleinen, was in Zukunft in großem Stil Wirklichkeit werden soll. Auch die Zusammenarbeit mit der Industrie ist elementar. So geht es bei unserem Projekt Clean Hydrogen Coastline darum, die Wasserstoff-Technologie im Nordwesten Deutschlands marktrelevant zu skalieren und in das deutsche und europäische Energiesystem zu integrieren. Wir investieren zudem weiterhin massiv in einen zentralen Baustein für die Energieversorgung von morgen: den Ausbau der Windenergie an Land.

Sie haben Fragen oder wünschen eine Beratung?

Geben Sie einfach Ihre Postleitzahl ein und finden Sie auf Anhieb Ihren EWE-Kontakt in der Nähe.