Phishing-Attacken

Wer die Basics beachtet, kann großen Schaden abwenden.

Nachdenklicher Geschäftsmann an einem Besprechungstisch zwischen argumentierenden Kollegen

Phishing: die wahrscheinlich größte Gefahr im Internet

Phishing zählt seit Jahren zu einer der beliebtesten und leider auch effizientesten Form von Cyberkriminalität. Ein unbedachter Klick und schon sind persönliche Daten für unbefugte Dritte zugänglich. Daher gilt: Wer Phishing-Attacken rechtzeitig erkennt, schützt sich und seinen Arbeitgeber vor größeren Schäden.

Eine Geschäftsfrau guckt auf Ihren Bildschirm und hält sich die Schläfen.
Ein Geschäftsmann guckt auf seinen Laptop und stützt den Kopf in die linke Hand.
Das passiert beim Phishing

Die Abfolge beim sogenannten Phishing läuft eigentlich immer identisch ab: Sie bekommen eine E-Mail von einem im ersten Moment vertrauenswürdigen und bekannten Absender. Beispielsweise von einer Bank, PayPal, Amazon, Ebay oder der Deutschen Post. In dieser Mail werden Sie aufgefordert, schnell zu handeln und einen Button anzuklicken. „Ihre Bestellung verzögert sich“, „Es gibt Änderungen beim Datenschutz. Bitte bestätigen Sie diese mit einem Klick“ oder „Bei Ihrer letzten Bestellung kam es zu einem Problem“ sind häufig verwendete Aufforderungen. Hinter dem Link verbirgt sich eine Fake-Website – in einem ähnlichen Design wie die Originalseite. Wer dort seine persönlichen Daten eingibt, ist dem Cyberkriminellen ins Netz gegangen.

Im Video
Ein Video-Moderator guckt in die Kamera und führt dabei die Hände zusammen.

Phishing einfach erklärt

Gefahr aus dem E-Mail-Postfach: Was sich hinter Phishing verbirgt

So reagieren Sie richtig beim Verdacht, eine schädliche E-Mail erhalten zu haben

Eine Geschäftsfrau sitzt zufrieden an ihrem Arbeitsplatz.

Darauf sollten Sie achten

  • Klicken Sie nie auf Links in dubioser E-Mails.

  • Wenn Sie sich unsicher sind, hilft ein Anruf beim Absender.

  • Geben Sie keinesfalls persönliche Daten wie Passwörter, Kreditkarten- oder Transaktionsnummern via E-Mail preis.

  • Geben Sie persönliche Informationen nur in der gewohnten Weise etwa auf der Online-Banking-Website ein.

  • Starten Sie niemals einen Download-Link direkt aus einer E-Mail heraus, wenn Sie sich nicht zu 100 % sicher sind und dem Absender vertrauen.

  • Öffnen Sie niemals Dateien im Anhang einer verdächtigen E-Mail.

  • Beenden Sie jeden Log-in durch einen regulären Log-out.

  • Haben Sie stets ein Blick auf Ihre Kontobewegungen.

  • Vertrauen Sie niemals Websites ohne Verschlüsselung.

  • Achten Sie stets darauf, dass Ihre Antivirus-Software aktuell und die Firewall aktiv ist.

Melden Sie einen Cyberangriff im Zusammenhang mit EWE

Kein Kreditkarteninstitut und kein seriöser Anbieter fordert Sie per E-Mail auf, vertrauliche Zugangsdaten preiszugeben.

Eine Frau bearbeitet ihre Mails am Computer.

Typische Merkmale für Phishing-Angriffe

  • Die Anrede ist unpersönlich.

  • Drohungen werden konkret beschrieben. Beispielsweise: „Wenn Sie nicht sofort handeln, gehen wichtige Kontoinformationen verloren."

  • Bisher keinerlei Geschäftsbeziehung zum Absender

  • Im Text kommen auffällige Rechtschreibfehler vor

  • Der Text enthält kyrillische oder andere ausländische Buchstaben anstelle von Umlauten oder in der Domain kommen Zusätze wie Zahlen oder unnötige Ergänzungen vor.

  • Eine E-Mail enthält Links für die Eingabe persönlicher Daten.

  • Das Sicherheitszertifikat (kurz SSL) auf der verlinkten Website fehlt (keine verschlüsselte https-Verbindung) oder ist fehlerhaft.

Was tun, wenn etwas passiert ist? Informationen hierzu finden Sie beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.

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Nur wer seine IT-Infrastruktur ganzheitlich schützt, schützt sein Unternehmen vor Cyberkriminellen.

Zwei junge Frauen, die in einem Büro an einem Computerbildschirm etwas besprechen

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    Ein Mann im weißen Hemd sitzt an einen Schreibtisch gelehnt und guckt etwas auf seinem Handy an.

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