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Internetanschlüsse für Firmen

VDSL, FTTH oder eine Glasfaser-Direktanbindung?

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Digitalisierung
Glasfaser/Internet
IT-Security
03.02.2022  5 Min.
Autor: Team EWE business

Jeder Internetanschluss hat Vor- und Nachteile

Wer seine Leitung nicht mit anderen teilen möchte, sollte zu einer Glasfaser-Direktanbindung wechseln.

Laut einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages vom Februar 2021 bewerten Unternehmen bundesweit ihren eigenen Digitalisierungsgrad nur als befriedigend. Als ein Grund dafür wird von jedem dritten Unternehmen ein unzureichendes Internet genannt. Doch die digitalen Anforde-rungen wachsen ständig und betreffen fast alle Branchen – und nicht nur große Konzerne. Auch Mittelständler und kleine Unternehmen wie Architekturbüros, Pensionen, Pflegedienste und Modegeschäfte müssen sich für die Zukunft neu aufstellen. Die technische Grundlage der digitalen Transformation ist eine leistungsfähige und stabile Internetverbindung mit hohen Bandbreiten. Denn die Verwendung von breitbandintensiven Anwendungen wie beispielsweise Cloud-Services fordert sowohl hohe Download- als auch Upload-Geschwindigkeiten. Wir beschreiben, wo die VDSL-Leitung an ihre Grenzen stößt, was sich hinter FTTH verbirgt und warum für viele Unternehmen die Glasfaser-Direktanbindung die beste Option ist.

 

VDSL: die günstigste Internetverbindung

Grundsätzlich kann man sagen, dass VDSL die günstigste Internetanbindung ist. Und weit verbreitet. Allerdings bietet sie nur kleine Download-Geschwindigkeiten. Nämlich bis maximal 100 Mbit/s. Zusätzlich ist die VDSL-Leitung ein sogenanntes Shared Medium. Durch die geteilte Bandbreite mit anderen Firmen oder Privatnutzern kann es zu Leistungsschwankungen und Qualitätseinbußen während der Nutzung kommen. Denn die Bezeichnung Shared Medium bezieht sich darauf, dass sich mehrere Anschlüsse die Leistung einer Zuleitung teilen. Die Anschlüsse, die gemeinsam eine Übertragungskapazität nutzen, bilden einen Cluster. Wenn also in einem Cluster viele Personen oder Systeme gleichzeitig stark auf das Internet zugreifen, geht die Datengeschwindigkeit für alle zurück. Ein weiterer Minuspunkt für die VDSL-Leitung ist der erhebliche Leistungsverlust durch die Verwendung von Kupfer zwischen Technikstandort und Gebäude. Und: VDSL ist nur asymmetrisch möglich. Die Raten für Uploads werden immer weit unterhalb der Downloads bleiben.

 

Vorteile der Direktanbindung im Vergleich zu VDSL und FTTH (Bild: EWE)

 

FTTH: Einstieg in die Glasfaser-Technologie

Der Einstieg in die Glasfasertechnologie bietet FTTH. FTTH steht für „Fiber to the Home“ und bedeutet, dass die Kupferleitung zwischen Technikstandort und Firmengebäude durch eine Glasfaserleitung ersetzt wird. Hier sind höhere Bandbreiten bis zu 1 Gbit/s möglich. Allerdings hat FTTH ebenfalls seine Grenzen. Denn auch bei dieser Technologie müssen sich die Teilnehmer die verfügbare Leistung am Technikstandort bei gleichzeitiger Nutzung teilen. 1 Gbit/s kommt somit in den seltensten Fällen im Firmengebäude an. Darüber hinaus kann FTTH nur in sogenannten Ausbaugebieten realisiert werden. In vielen Regionen im Nordwesten bedeutet das: warten, warten, warten.

 

Glasfaser-Direktanbindung: die sicherste und stabilste Internetverbindung

Die einzige Verbindung ins Internet, die für Unternehmen absolute Verlässlichkeit, Stabilität, Highspeed-Geschwindigkeiten und flexible Skalierbarkeit bietet, ist die Glasfaser-Direktanbindung. Mit dieser exklusiven Internetanbindung sind Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 100 Gbit/s möglich. Und das auch garantiert. Denn diese Verbindung muss man sich nicht mit anderen teilen. Man wird direkt an das Glasfaserkernnetz oder IP-Backbone eines Providers angeschlossen, quasi eine private Autobahn. Und man entscheidet ganz individuell, wie schnell auf dieser leistungsfähigen und sicheren Verbindung zwischen IP-Backbone und Firmengebäude gefahren wird. Das führt auch dazu, dass in puncto Qualität und Stabilität die Direktanbindung alle anderen Anschlüsse übertrifft. Und der größte Vorteil ist: Eine EWE Glasfaser-Direktanbindung kann fast überall im Nordwesten mit überschaubaren Tiefbaumaßnahmen und innerhalb weniger Wochen realisiert werden.

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